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Newsletter (letzten drei Ausgaben)

Neue Publikationen, Podcastfolgen und Produkte: zu Arktis, 70 Jahre Streitkräfte, Kolonialgeschichte und vieles mehr

Aktuelles

Nachwuchsförderung - In die DAAD-Auswahlkommission berufen
Das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr unterstützt die Nachwuchsförderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Prof. Dr. Jörg Echternkamp wurde in die DAAD-Auswahlkommission berufen.

Publikation

Wegweiser zur Geschichte. Hoher Norden: Die Arktis und ihre Anrainerstaaten
Der Hohe Norden ist nicht zuletzt wegen des Klimawandels zum Schauplatz geostrategischer Auseinandersetzungen geworden. Mit den strategischen und sicherheitspolitischen Fragen, die sich aus dem internationalen Ringen um die Region am Nordpol ergeben, beschäftigt sich dieser neue Band aus der Reihe „Wegweiser zur Geschichte“.

Der amerikanische Stützpunkt Diego Garcia. Zwischen strategischem Kalkül und humanitärer Willkür
Im Herbst 2024 beschloss die Labour-Regierung in Großbritannien, die Chagos-Inseln im Indischen Ozean an Mauritius zu übergeben. Dies bezeichnete USUnited States-Präsident Donald Trump nun als „große Dummheit“. Das Korallenatoll Diego Garcia bleibt für weitere 99 Jahre eine Militärbasis der Vereinigten Staaten von Amerika. Denn es ist für die USAUnited States of America von strategischer Bedeutung.

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 01/2026
70 Jahre Teilstreitkräfte: In der neuen Ausgabe der „Militärgeschichte“ steht der Beginn der Aufstellung der Teilstreitkräfte der Bundeswehr im Fokus. Außerdem geht es um die Geschichte der Ortskräfte der Bundeswehr in Kambodscha und Somalia, die Geschichte des strategischen USUnited States-Stützpunktes Diego Garcia und die Schlacht von Verdun.

Historisches Dokument

Angetreten in Andernach
Am 20. Januar 1956 begrüßte Bundeskanzler Konrad Adenauer die in Andernach angetretenen Soldaten in feierlicher Form, um dem Stimmungsbild in der (noch sehr kleinen) Truppe Rechnung zu tragen.

Austritt Deutschlands aus der NATONorth Atlantic Treaty Organization?
Am 5. Januar 2026 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag Konrad Adenauers, der von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war und diese in den ersten beiden Jahrzehnten ihres Bestehens prägte wie niemand sonst.

Ein turbulenter runder Geburtstag
Im zu Ende gehenden Kalenderjahr konnte die Bundeswehr ihren 70. Geburtstag feiern. Über gewalttätige Aktionen ist in diesem Zusammenhang nichts bekannt geworden. Davon, dass dies nicht immer so war, legt unsere Quelle Zeugnis ab.

Aktuelle Karte

Die Bären-Insel – ein vergessenes Objekt deutscher Weltpolitik im Polarmeer
„Welt- nicht Kontinentalpolitik“ sollte das Deutsche Reich im 20. Jahrhundert betreiben. Mit diesem Motto versuchte Kaiser Wilhelm II. seit seiner Rede aus Anlass des 25. Jubiläums der Reichsgründung am 18. Januar 1896 der deutschen Außenpolitik neue Ziele vorzugeben.

Litauen-Dossier

Blutsonntag in Vilnius, 13. Januar 1991
Am 13. Januar 1991 spielten sich gewaltsame Szenen in Litauens Hauptstadt Vilnius ab: Sowjetische Soldaten waren einmarschiert und versuchten die Macht in dem inzwischen unabhängigen baltischen Staat zu übernehmen. Doch die Litauerinnen und Litauer kämpften für ihre Freiheit.

Podcast

Schutz wovor? Die kaiserliche Schutztruppe und die Realität kolonialer Gewalt
Kaiserliche Schutztruppe – dieser Begriff klingt defensiv und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Tatsächlich stand er aber für militärische Gewalt als zentralem Instrument kolonialer Herrschaft. Wessen Schutz war also gemeint – und vor wem sollte geschützt werden?

Peter Tauber: „Wie sicher ist Deutschland?“
Dr. Peter Tauber befasst sich mit der Frage, wie es um die Sicherheit Deutschlands steht und welche politischen, militärischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Diese „Zugehört“-Folge wurde bei der 64. Internationalen Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden aufgezeichnet.

Angelesen

Adenauer und die Wiederbewaffnung
In dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir aus Anlass zum 150. Geburtstag Konrad Adenauer, am 5. Januar 2026, das Buch von Wolfgang Krieger „Adenauer und die Wiederbewaffnung“ vor. Es erschien im Jahr 2000 im Bouvier Verlag.

Sonderzug nach Moskau. Geschichte der deutschen Russlandpolitik seit 1990 
„Sonderzug nach Moskau“ – so der Titel des Werkes von Bastian Matteo Scianna, dass in dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr vorgestellt wird. Dieses Buch beschreibt und analysiert die deutsche Russlandpolitik seit den 1990er Jahren. Es erschien 2024 im Verlag C. H. Beck.

Ausgestellt

„Opa“ von 1912 – der älteste noch funktionsfähige Einblasediesel der Welt
Der „Opa“ in der Lehrsammlung der Marinetechnikschule in Parow bei Stralsund ist nicht der dienstälteste Soldat, sondern eine technische Rarität und außergewöhnliche Ausbildungsanlage. Es handelt sich um den ältesten und weltweit einzigen noch funktionsfähigen Einblasediesel der Firma MAN aus dem Jahre 1912.

Eine historische Ehrenbürgerurkunde für den Militärmusiker Wieprecht von 1862
Die Lehrsammlung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden verwahrt neben zahlreichen historischen Musikinstrumenten, Uniformen, Bildern und Dokumenten auch eine verzierte Urkunde, mit der der Komponist und Musikreformer Friedrich Wilhelm Wieprecht die Ehrenbürgerschaft der Stadt Aschersleben zuerkannt bekam.

Call for Papers

Sexual Violence in Militaries and Wars: Comparative and Long-term Perspectives
Die dritte internationale MKGD-ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Tagung findet vom 20. bis zum 22. Januar 2027 am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr statt. Thema ist „Sexual Violence in Militaries and War: Comparative and Long-term Perspectives”. Die Konferenzsprache ist Englisch. Vorträge können über den Call for Papers eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. 
 

Veranstaltungsberichte

ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr auf der ASEEES-Konferenz 2025
Internationale Plattform der Osteuropaforschung: Die jährliche Konferenz der „Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies“ (ASEEES) fand im November 2025 in Washington, D. C. statt und versammelte ein breites internationales Fachpublikum.

Society for the History of War: Konferenz am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Am 27. und 28. November 2025 fand die diesjährige Konferenz der Society for the History of War (SHoWSociety for the History of War) statt. Das internationale Forum bringt seit vielen Jahren Forschende aus Militär-, Sozial- und Kulturgeschichte zusammen. Gastgeber waren das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) und die Universität Potsdam als zentraler Kooperationspartner der SHoWSociety for the History of War.

Resilienz, Kriegsangst und Kriegstauglichkeit
Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gesellschaftliche Resilienz in der Zeitenwende“. Die Veranstaltung fand am 24. November 2025 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Militärgeschichte und Osteuropaforschung - Perspektiven und Schnittstellen
Mit dem Workshop „Militärgeschichte und Osteuropaforschung“ am 13.-14. November 2025 widmete sich die Forschungsgruppe „Ergänzende Forschungsperspektive Osteuropa“ des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr den Schnittstellen von Militärgeschichte und Osteuropaforschung.

64. Internationale Tagung Militärgeschichte - 64. Internationale Tagung Militärgeschichte
Waren die Bundesrepublik Deutschland und die NATONorth Atlantic Treaty Organization in den 1980er Jahren auf einen großen Krieg gegen den Warschauer Pakt vorbereitet? Dieser Frage ging die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte „Gerüstet für den Krieg?“ nach. Sie widmete sich der militärischen und zivilen Sicherheitsvorsorge im Kalten Krieg.

ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr/ERGOMAS Workshop: „Civil–Military Relations in the Euro-Atlantic Area“
Das Verhältnis von Streitkräften, Politik und Gesellschaft war Thema eines internationalen Workshops, der vom 18. bis 20. November 2025 am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stattfand. Den Workshop über die zivil-militärischen Beziehungen im euro-atlantischen Raum organisierte das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr gemeinsam mit der „European Research Group on Military and Society“ (ERGOMAS), der führenden militärsoziologischen Fachvereinigung in Europa.
 

Video "Gerüstet für den Krieg?", neue Publikationen, neues Format "Ausgestellt", neue Podcastfolge

Aktuelles

Museums- und Sammlungswesen – Krieg und Erinnerung – Eine Tagung in Wien
Kriege hinterlassen Spuren, sie prägen Menschen, kollektive Gedächtnisse aber auch Landschaften. Erinnerungen werden bewahrt, teils auch geformt und für bestimmte Zwecke genutzt. Wie diese Spuren erhalten werden, welche Formen der Erinnerung es gibt, welche Zwecke sich damit verbinden – diesen und weiteren Fragen widmete sich eine Fachtagung in Wien.

Veranstaltungen

Männlichkeiten, Militär und Gewalt im Wandel – Zweite internationale Konferenz vom 21. bis 23. Januar 2026
Die zweite internationale Konferenz des Forschungsverbunds Militär, Krieg und Geschlecht/Diversität (MKGD) in Kooperation mit dem ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr wird das Thema Männlichkeiten, Streitkräfte und Gewalt im Wandel behandeln. Dies erlaubt vergleichende Betrachtungen unterschiedlicher Zeiträume und Regionen sowie die Untersuchung von Kontinuitäten und Brüchen, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Räumlich liegt der Schwerpunkt dabei auf einem weit gefassten Europa im globalen Kontext. Der zeitliche Rahmen wird von der Frühen Neuzeit bis in die jüngste Zeitgeschichte gespannt, was die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs einschließt. Die Konferenzsprache wird Englisch sein.

Video

„Gerüstet für den Krieg?“: Die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG)
Wie war die Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg Ende der 1980er Jahre auf einen möglichen Schlagabtausch der Bündnisse vorbereitet? Wie hatte man sich die militärische und zivile Verteidigung vorgestellt? Die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 widmete sich genau dieser Gretchenfrage.

Litauen-Dossier

Belarus und Litauen. Ringen um ein gemeinsames Erbe und eine gemeinsame Zukunft 
Litauen und Belarus verbindet eine jahrhundertelange und spannungsreiche Geschichte. Diese reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert. Bis heute führt das komplexe Verhältnis zu einem Handeln, das auf litauischer Seite zwischen pragmatischer Kooperation und substanzieller Unterstützung der belarussischen Opposition changiert.
 

Podcast „Zugehört!“

Von Null auf Bündnis: Die frühen Jahre der Bundeswehr mit Sönke Neitzel
Vor 70 Jahren, am 12. November 1955: Die Bundeswehr feiert ihren Gründungstag. Wie entstand im westlichen Teil des zerstörten Deutschlands mit seinem diktatorischen Erbe eine neue Armee der Demokratie? Darüber spricht Prof. Dr. Sönke Neitzel von der Universität Potsdam mit Oberstleutnant Michael Gutzeit aus dem ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Angelesen

Die Bundeswehr. Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende
In dieser Folge von ANGELESEN, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch von Sönke Neitzel „Die Bundeswehr. Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende“ vor. Es erschien 2025 im Verlag C. H. Beck.

Publikation

MGZ 2/2025 – Themenheft: Die Bundeswehr in der beginnenden „Ära der Auslandseinsätze“
Das Themenheft zur „Bundeswehr in der beginnenden ‚Ära der Auslandseinsätze‘ (1987 bis 2001/02)“ befasst sich mit der deutschen Sicherheitspolitik in der Zeit der ‚neuen Kriege‘ und ‚out of area‘-Einsätze vom KSEKonventionelle Streitkräfte in Europa-Prozess am Ende des Kalten Krieges über die Entsendung der Bundeswehr nach Kambodscha 1991/92 bis zum ersten ISAFInternational Security Assistance Force-Kontingent.

Kriege der Moderne – Kolonialkriege in Ostafrika 1885-1914
Vom Straßennamen bis zum Dinosaurierskelett: Die koloniale Vergangenheit Deutschlands ist allgegenwärtig. Im öffentlichen Bewusstsein spielt die entgrenzte Gewalt deutscher Kolonialherrschaft bislang vor allem mit Blick auf Südwestafrika eine Rolle. Dem kolonialen Handeln in Ostafrika ist nun Tanja Bührers neues Buch gewidmet.

Geschichte Kompakt

7. Dezember 1835 - Erste regelmäßige Dampf-Eisenbahn in Deutschland
Ab 1801 fuhren in Großbritannien von Pferden gezogene Wagen auf Eisenschienen. Ab 1830 tat bereits die erste Dampfeisenbahn zwischen Liverpool und Manchester erfolgreich ihren Dienst. Auf dem Kontinent wurde die erste Pferdebahn zwischen Linz und Budweis von 1825 bis 1832 errichtet.

2. Dezember 1823 - Monroe-Doktrin
Sie bezeichnete sich als geistlich. Sie war 1815 als Zusammenschluss europäischer Mächte gegründet worden. Sie wollte Spanien bei der Rückeroberung seiner nach 1808 unabhängig gewordenen und damit „verlorenen“ amerikanischen Kolonien unterstützen. Zudem dehnte sie sich in Alaska aus: Die Rede ist von der „Heiligen Allianz“.

Ausgestellt

Neues Format - Objekte des Museums- und Sammlungswesen der Bundeswehr
Etwa 120 Sammlungen existieren in Dienststellen der Bundeswehr. Sie verwahren historische Objekte und dienen der historisch-politischen Bildung sowie der Traditionspflege in der Bundeswehr. Viele dieser Einrichtungen sind öffentlich zugänglich: Sie informieren über Auftrag und Leistung der Truppe oder der Dienststelle und erzählen deren Geschichte.

Spuren des Krieges – Gefechtshelm eine Gebirgsjägers
Der Gefechtshelm in einer Vitrine der Regionalen Ausstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ in Bad Reichenhall weist zwei Löcher sowie handschriftliche Bemerkungen auf dem Tarnüberzug auf. Die Löcher stammen von einem Durchschuss eines Projektils – abgefeuert im Verlauf eines Gefechts im Juli 2010 in der nordafghanischen Provinz Baghlan.

Historisches Dokument

70 Jahre Bundeswehr
Zum 70. Mal jährt sich die Gründung der Bundeswehr. Josef Rust, der erste und seinerzeit noch einzige Staatssekretär im BMVgBundesministerium der Verteidigung, setzte unserer Quelle vom 11. November 1955 die Angehörigen des BMVgBundesministerium der Verteidigung über die tags darauf folgende Zeremonie zur Ernennung der ersten Soldaten der neuen bundesdeutschen Streitkräfte in Kenntnis.
 

Neue Publikation ZMG-2025/4, Veranstaltungen, Zugehört-Podcast, Angelesen-Das Buchjournal des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Geschichte Kompakt, Historisches Dokument

Publikation

ZMG 2025/4 - 70 Jahre Bundeswehr
Die neueste Ausgabe der „Militärgeschichte“ wirft einen Blick auf die ersten Jahre der Truppe (auch im Video), beleuchtet die Gründung des BMVgBundesministerium der Verteidigung sowie die sogenannte Gründergeneration. Unsere Posterbeilage zeigt zudem die Geschichte der Bundeswehr zwischen 1955 und 2025 auf einem Zeitstrahl.

Zugehört – Der Podcast des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Drama, Drohungen und Drohnen: Carlo Masala zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage
Krieg in der Ukraine, Drohnen über Polen: Das sicherheitspolitische Umfeld der NATONorth Atlantic Treaty Organization ist angespannt und die USAUnited States of America zeigen sich als schwer einzuschätzender Bündnispartner. Über diese Lage und mögliche Auswege spricht Oberstleutnant Michael Gutzeit mit Prof. Dr. Carlo Masala.

Angelesen – Das Buchjournal des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Die Gründung der Nordatlantischen Allianz
Eine Gemeinschaft, die sich von Beginn an westlichen Werten verpflichtet sah. In dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch „Die Gründung der Nordatlantischen Allianz“ von Gero von Gersdorff vor. Es erschien 2009 im Oldenbourg Verlag.

Der verlorene Frieden. Vom Fall der Mauer zum neuen Ost-West-Konflikt
Den „Zerfall des Friedens von 1990“ beschreibt der Historiker Andreas Rödder als Verdrängen der freiheitlichen Demokratie durch militärische Gewalt in Osteuropa. Mit seinem Werk, das wir in dieser Angelesen-Folge vorstellen, liefert er einen guten Überblick über neuere globale Entwicklungen in der internationalen Sicherheitspolitik.

Geschichte Kompakt

26. Oktober 1962 –„Spiegel-Affäre“
Am 10. Oktober 1962 erschien im Magazin „Der Spiegel“ ein Artikel mit der Überschrift „Bedingt abwehrbereit“. Am 26. Oktober, einem Freitag, kurz nach 21 Uhr besetzten und durchsuchten Einheiten der Polizei und Bundesanwaltschaft die Redaktionsräume des Magazins in Hamburg und in Bonn sowie mehrere Privatwohnungen in Hamburg.

1. Oktober 1949 - Ausrufung der Volksrepublik China
Nachdem 1911 die letzte kaiserliche Dynastie gestürzt worden war, bildeten sich in den 1920er-Jahren zwei große Parteien: Die nationale Partei Kuomintang mit Chiang Kai-shek an der Spitze und die Kommunistische Partei unter Führung von Mao Zedong. Die beiden Persönlichkeiten dominierten die weitere Geschichte Chinas im vergangenen Jahrhundert.

Historisches Dokument

35 Jahre Armee der Einheit
Was nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang von allen, die als Realisten gelten wollten, als praktisch unmöglich angesehen worden war, kam 1989 in Reichweite: die Überwindung der Teilung Deutschlands.

Überlegungen zur Wehrpflicht 1959
Spätestens seit Bundeskanzler Merz im Mai und erneut im Juni 2025 im Bundestag erklärt hat, dass im Zuge der erforderlichen Zeitenwende die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Streitmacht in Europa ausgebaut werden soll, ist die seit 2011 ausgesetzte allgemeine Wehrpflicht Gegenstand intensiver öffentlicher Diskussion.

Aktuelle Karte

Narwa 1944
„Sterben für Narwa?“ Diese Suggestivfrage erinnert an die Worte des französischen Sozialisten Marcel Déat “Mourir pour Dantzig?“ (Sterben für Danzig?). Er warnte 1939 davor, Frankreich könnte wegen deutsch-polnischer Streitigkeiten um eine „unbedeutende“ Stadt in einen Krieg hineingezogen werden.

Veranstaltungen

64. Internationale Tagung für Militärgeschichte 2025 - Gerüstet für den Krieg? Militärische und zivile Sicherheitsvorsorge
Vom 5. bis zum 7. November 2025 findet in Dresden die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) statt. Unter dem Titel „Gerüstet für den Krieg? Militärische und zivile Sicherheitsvorsorge in der Bundesrepublik Deutschland und der NATONorth Atlantic Treaty Organization in den 1980er Jahren“ widmen sich sieben Panels Aspekten der damaligen zivilen und militärischen Verteidigungsplanung. Im Mittelpunkt steht die Dekade zwischen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Doppelbeschluss 1979 und Mauerfall 1989, um internationale und transnationale Vergleichsperspektiven zu öffnen.

Podiumsdiskussion - Gesellschaftliche Resilienz in der Zeitenwende
Der Krieg in der Ukraine und die Bedrohung durch Russland verdeutlichen die Bedeutung der gesellschaftlichen Resilienz für das Funktionieren und Überleben demokratischer Gesellschaften. Wie geht Deutschland mit dieser Herausforderung um?

Veranstaltungsbericht

„Das Jahr 1945“ und seine Folgen für das Baltikum
Was bedeutete das Ende des Zweiten Weltkriegs für den Ostseeraum? Um diese Leitfrage ging es vom 8. bis 10. Oktober 2025 auf einer internationalen Konferenz an der Universität Klaipėda (KU).

Hybrid-Warfare-Seminar in Pakistan
Im Rahmen der bilateralen Kooperation veranstaltete das pakistanische Army Institute of Military History zusammen mit dem ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ein Seminar in Rawalpindi, Pakistan zum Thema hybride Kriegführung.

Audioguide zur Geschichte des litauischen Schtetls Jonava
Authentischer historischer Ort und exemplarisches Schtetl: Am 30. September präsentierte das Team um Felix Ackermann, Professor für Public History an der Fernuniversität Hagen, im ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr einen Audioguide zur Geschichte Jonavas. Ganz in der Nähe, in Rukla, sind heute Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr stationiert.  
 

FAQFrequently Asked Questions's

Häufig gestellte Fragen zum ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und dessen Arbeit:

Wen kann ich was fragen?

Für allgemeine Anfragen zur Militärgeschichte haben wir die zentrale Ansprechstelle für militärhistorischen Rat. Verwenden Sie bitte die Mailadresse. Dienststellen der Bundeswehr können die Ansprechstelle telefonisch unter 0151/ 161378 16 erreichen.

Für Fragen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kontaktieren Sie bitte unsere Pressestelle. Sie ist telefonisch unter 0331/ 9714 400 zu erreichen.

Für Fragen zur Bibliothek können Sie sich per Mail oder telefonisch unter 0331/ 9714 490 an uns wenden.

Wo kann ich die Bücher kaufen?

Unsere Bücher können Sie bei Ihrem örtlichen Buchhändler oder über die einschlägigen Internetseiten bestellen. Bitte nutzen Sie in Zweifelsfällen die Seiten der Verlage.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unseren Fachbereich Publikationen: 

ZMSBwPublikationen@bundeswehr.org

Für Angehörige der Bundeswehr besteht bei einzelnen Publikationen die Möglichkeit diese über ihr örtliches Fachinformationszentrum oder ihre Vorschriftenstelle zu bestellen.

Wie erreiche ich das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ?

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften können Sie bequem mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Adresse:
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam

Parkplätze stehen zur Verfügung.

Die Dienststelle und ihre Einrichtungen und Gebäude sind aus Denkmalschutzgründen nicht vollständig barrierefrei.

200m vom Haupteingang entfernt ist die Straßenbahnhaltestelle „Potsdam, Kastanienallee/Zeppelinstraße“. 

Wo finde ich Informationen zu gefallenen Angehörigen?

Bitte wenden Sie sich an folgende Adressen:

Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes

Zweiter Weltkrieg - DRKDeutsches Rotes Kreuz-Suchdienst

Bundesarchiv, Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg) 

Bundesarchiv Internet - Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945

 

Welche Archive sind für welche Anfragen zuständig?

Bundesarchiv Abteilung Militärarchiv (MA)

Die Bestände der Abteilung Militärarchiv umfassen die Überlieferung (insbes. Sachakten, Karten, Konstruktionspläne, Fotos) staatlicher militärischer Stellen seit dem Jahre 1867 bis in die Gegenwart: die erhalten gebliebenen Unterlagen der preußisch-deutschen Armee, der Kaiserlichen Marine,
der Schutztruppen, der Freikorps, der Reichswehr sowie der Wehrmacht. Des Weiteren werden die Unterlagen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDRDeutsche Demokratische Republik archiviert. Der umfangreichste Teil der verwahrten Unterlagen stammt vom Bundesministerium der Verteidigung und seines nachgeordneten militärischen und zivilen Bereichs. Dazu kommen zahlreiche Nachlässe deutscher Militärangehöriger und sachthematische Sammlungen zur deutschen Militärgeschichte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.
 

Bundesarchiv-Militärarchiv, Wiesentalstr. 10, 19115 Freiburg
Telefon: (0761) 47817-0
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de
 

Abteilung Filmarchiv

Das Filmarchiv ist eines der größten Filmarchive der Welt und das zentrale deutsche Filmarchiv. Aufbewahrt werden Dokumentar- und Spielfilme, Fotografien, Plakate und sonstige Filmbegleitmaterialien von historischer und kulturelle Bedeutung.

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
 

Abteilung Bereitstellung (BE)

Die Abteilung R Deutsches Reich wurde 2018 zur Abteilung BE. Sie beherbergt die archivalischen Überlieferungen der zivilen Zentralbehörden des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs von 1867/71 bis 1945 sowie von Parteien einschließlich Personalunterlagen der NSDAPNationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (ehem. Berlin Document Center) und Verbänden, Nachlässe von Privatpersonen und Sammlungen zur Geschichte des Deutschen Reichs, eine analoge und digitale Sammlung von NSDAPNationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei-Karten. In Berlin-Lichterfelde befinden sich ebenso die Bestände aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches (1495-1806), des Deutschen Bundes (1815-1867) sowie aus der Zeit der Revolution von 1848/49. 

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin

Telefon: (030) 187770-0

E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten
Weltkrieg (PA)

Zum 1. Januar 2019 wurde die Deutsche Dienststelle, auch Wehrmachtsauskunftststelle (WASt), mit allen Mitarbeitenden, Aufgaben und Beständen in das Bundesarchiv übergeleitet, wo eine neue Fachabteilung PA eingerichtet wurde, die weiterhin ihren Sitz in Berlin-Reinickendorf hat. In den ersten Nachkriegsjahren erhielt die Deutsche Dienststelle umfangreiche Unterlagen militärischer und militärähnlicher Verbände, darunter die erhalten gebliebenen Bestände der Marinepersonalakten von Mannschaftsdienstgraden, des Reichsarbeitsdienstes und Unterlagen der deutschen Kriegsgefangenen in britischer, amerikanischer, französischer und belgischer Gefangenschaft. Die der WASt ursprünglich übertragenen Aufgaben wurden durch die umfangreiche Kriegsfolgengesetzgebung wesentlich erweitert. Während anfangs vor allem Bescheinigungen für behördliche Zwecke erfragt wurden (Dienstzeitbescheinigungen oder Benachrichtigungen zwecks Schicksalsklärungen) überwiegen derzeit Anfragen zur Familiengeschichte und zu wissenschaftlichen Forschungsvorhaben.
 

Bundesarchiv, Eichborndamm 179, 13403 Berlin
Telefon: (030) 41904-440
E-Mail: poststelle-pa@bundesarchiv.de
 

Unterlagen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen

Das Archivgut bietet einen Überblick über die an bundesdeutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten seit 1958 anhängig gewesenen NSNationalsozialismus-Verfahren. Neben ihrer justizgeschichtlichen Bedeutung sind die Unterlagen auch ein aussagekräftiger Quellenbestand für die historische Erforschung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik sowie einzelner, auf bestimmte Personen, Orte und Institutionen oder Einheiten bezogener Verbrechen. Nebenamtlichem Schriftgut aus der NSNationalsozialismus-Zeit sowie Anklage- und Urteilsschriften werden Hunderttausende Aussageprotokolle von Beschuldigten, Zeugen und Opfern gesammelt, ausgewertet und bereitgestellt. 

Bundesarchiv, Schorndorfer Straße 58, 71638 Ludwigsburg
Telefon: (07141) 8992-83
E-Mail: ludwigsburg@bundesarchiv.de
 

Lastenausgleichsarchiv 

Das Lastenausgleichsarchiv verwahrt die Akten der Ausgleichsverwaltung. Sie dokumentieren die Schäden, die durch Vertreibung und Flucht aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie den deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Vollständig überliefert sind die Feststellungsakten der Ausgleichsämter zu Schäden an landwirtschaftlichem, Grund- und Betriebsvermögen. Hinzu kommen die Gemeindeseelenlisten, mit denen die ehemaligen Gemeinden östlich von Oder und Neiße rekonstruiert wurden, sowie Akten der Heimatauskunftstellen, des Hauptamts für Soforthilfe/Bundesausgleichsamt, die Unterlagen des Kirchlichen Suchdienstes, der 1945-2015 für Ermittlung und Betreuung von deutschen zivilen Vermissten und Spätaussiedelnde in Folge der Vertreibungen zuständig war.
 

Bundesarchiv, Dr. Franz-Straße 1, 95445 Bayreuth
Telefon: (0921) 4601-0
E-Mail: laa@bundesarchiv.de
 

Abteilung Bundesrepublik Deutschland (B)

Koblenz ist Standort der Fachabteilung B. Sie ist verantwortlich für das gesamte zentrale zivile staatliche Archivgut der Bundesrepublik Deutschland seit 1949, sei es analog oder digital, sowie der westlichen Besatzungszonen, aber auch für Schriftgut privater Herkunft. In dieser Abteilung entstehen die Editionen »Kabinettsprotokolle der Bundesregierung«, »Dokumente zur Deutschlandpolitik« und »Akten der Reichskanzlei«.

Bundesarchiv, Potsdamer Str. 1, 56075 Koblenz
Telefon: (0261) 505-0
E-Mail: koblenz@bundesarchiv.de
 

Abteilung DDRDeutsche Demokratische Republik

Die Abteilung DDRDeutsche Demokratische Republik verwaltet die zivile Überlieferung des zentralen Staatsapparates der DDRDeutsche Demokratische Republik und seiner Vorläuferbehörden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Die Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) befinden sich in der Obhut des Stasi-Unterlagen- Archivs, das seit 2021 zum Bundesarchiv gehört, aber in Berlin-Lichtenberg verbleibt.
 

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen
der DDRDeutsche Demokratische Republik (SAPMO)

Das Archivgut umfasst die Unterlagen des Politbüros der SEDSozialistische Einheitspartei Deutschlands und der Büros einzelner Funktionäre, des Zentralkomitees mit seinen Abteilungen sowie parteieigener Schulungseinrichtungen von 1946 bis 1990. Mit dem Parteiarchiv der SEDSozialistische Einheitspartei Deutschlands ging auch das dort verwahrte Archivgut der KPD, das von der Gründung 1919 bis zum Ende der illegalen Aktivität in der Bundesrepublik 1971 entstanden war, an die SAPMO über. Dazu kommen Gewerkschaftsbestände, in denen sich u.a. Unterlagen zur Sozialversicherung oder zum Feriendienst befinden. Weiteres Material aus Massenorganisationen wie der FDJFreie Deutsche Jugend mit der Pionierorganisation Ernst Thälmann, vom Kulturbund und von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft sowie über 400 Nachlässe stehen zur Benutzung bereit.

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
 

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA PK)

Das Geheime Staatsarchiv ist eines der größten deutschen Staatsarchive. Zu finden sind hier Dokumente zur Geschichte Berlin-Brandenburgs, darunter Dokumente zu Haus undHof der Hohenzollern sowie zur Preußischen Armee (Überlieferungen bis 1866/67 zur Militärverwaltung, Truppenführung, Militärgeschichtsschreibung und Militärpersonenstandsaufschreibung).
 

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz,
Archivstr. 12-14, 14195 Berlin
Telefon: (030) 266 44 7500
E-Mail: posteingang@gsta.spk-berlin.de


Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv

Folgende Bestände stehen im Kriegsarchiv zur Verfügung: Alter Bestand (1648-1914), Truppenakten des Ersten Weltkrieges, Akten aus den Folgeeinrichtungen der Bayerischen Armee, personenbezogene Akten, Handschriften und Nachlässe, Karten, Pläne, Bilder, Fotos. Erwähnenswert ist die Archivbibliothek mit Bestand zur bayerischen und deutschen Militärgeschichte sowie Vorschriften (Ende des 17. Jh bis 1945, darunter auch preußische).
 

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv,
Schönfeldstr. 5-11, 80539 München
Telefon: (089) 28 638-2596
E-Mail: poststelle@bayhsta.bayern.de
 

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Das Hauptstaatsarchiv ist das Ministerialarchiv des Landes Baden-Württemberg und Archiv der ehemaligen württembergischen Zentralbehörden. Es beherbergt Unterlagen der württembergischen Militärverwaltung für die Zeit nach 1806. Angesichts der nahezu vollständigen Vernichtung des Heeresarchivs Potsdam 1945 findet man hier militärische Unterlagen, die über Württemberg hinaus und für die preußisch-deutsche Heeresgeschichte bedeutsam sind.
 

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4,
70173 Stuttgart
Telefon: (0711) 212-4335
E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de

Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr

Das Archiv sammelt Dokumentationsgut zur Geschichte der Militärseelsorge. Georg Werthmann (1898-1980), Feldgeneralvikar der Wehrmacht und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr begann 1945 Unterlagen zur Geschichte der Katholischen Feldseelsorge aufzubewahren. Diese Sammlung bildet den Ursprung des heutigen Archivs, in dem man u.a. Aktensplitter der Katholischen Feldpropstei in Berlin, Aktenbestände der Katholischen Militärseelsorge seit 1956, Militärkirchenbücher aus katholischen Militärpfarreien seit 1730, Nachlässe von Militärseelsorgern und ein Bildarchiv findet.

Archiv des Katholischen Militärbischofs, Am Weidendamm 2,
10117 Berlin
Telefon: (030) 20617-170
E-Mail: archiv@katholische-soldatenseelsorge.de

Wo kann ich historische Dokumente oder Fotografien von Angehörigen hinterlassen?

Bitte wenden Sie sich an:

Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs in Freiburg/Breisgau 

Archivfachlicher Dienst:
Telefon: 0761 47817 864
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de

Bundesarchiv Internet - Freiburg (Abt. Militärarchiv)

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