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Newsletter (letzten drei Ausgaben)

Neue ZMG 4/2026, Bevölkerungsbefragung 2026, Afghanistan-Dossier, Podcast, Angelesen, Historisches Dokument

Publikationen

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 4/2026
Fantastische Militärgeschichten: Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Militärgeschichte“ steht im Zeichen von Orks, Fantasy-Literatur und dem russischen Krieg gegen die Ukraine. Zudem geht es um die Schlacht bei Hastings, den Suezkrieg, den SFOR-Einsatz, die Zivilverteidigung und um Munition im Meer.
 

Militärgeschichte visualisiert „Der Suezkrieg 1956“ auf YouTube
Übersteht ein Bündnis militärische Alleingänge eines oder mehrerer seiner Partner? Schiffsblockaden im Nahen Osten? Die Kooperation einzelner Verbündeter mit gegnerischen Staaten? Was sich wie den gestrigen Nachrichten entnommen anhört, liegt in diesem Fall bereits 70 Jahre zurück: all diese Aspekte finden sich im Suezkrieg von 1956. Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser verstaatlichte damals den Suezkanal.
 

Bevölkerungsbefragung 2026: Wie wehrbereit ist die deutsche Gesellschaft?
Die ZMSBw-Bevölkerungsbefragung 2026 untersucht die Wehrbereitschaft der Bevölkerung in Deutschland. Im April/Mai 2026 wurden über 2.200 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger befragt. Zentrales Ergebnis: Niemand sollte die wehrbereite Gesellschaft unterschätzen – nicht Russland, nicht Deutschlands Verbündete und vor allem nicht die Deutschen selbst.
 

Afghanistan-Dossier

Freundliches Desinteresse? Die öffentliche Meinung zum Einsatz in Afghanistan
Über die Meinung der deutschen Bevölkerung zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr kursieren viele Mythen: Die deutsche Bevölkerung wusste wenig über den Einsatz, sie lehnte ihn aus pazifistischer Überzeugung ab, es mangelte an Anerkennung für die Soldatinnen und Soldaten usw. Der Militärsoziologe am ZMSBw Dr. Timo Graf zeigt anhand von Befragungsdaten, dass diese Annahmen überzeichnet sind und ein differenziertes Verständnis für die Aufarbeitung nötig ist.
 

Podcast Zugehört

Wie stehen die Deutschen zur Bundeswehr? 30 Jahre Bevölkerungsbefragung
Seit 30 Jahren untersucht die Bundeswehr das verteidigungs- und sicherheitspolitische Meinungsbild Deutschlands. Was steckt hinter der Bevölkerungsbefragung des ZMSBw? Dazu sprechen Dr. Steinbrecher, Dr. Graf, Wolfang Prinz und Oberstleutnant Gutzeit.
 

Angelesen – Audio-Buchjournal

Digitale Verteidigung: Künstliche Intelligenz und Sicherheit
Künstliche Intelligenz (KI) ist in heutiger Zeit allgegenwärtig. Kaum ein Bereich des individuellen und gesellschaftlichen Lebens bleibt von ihr unberührt. Daraus resultiert, dass auch die in der internationalen Politik maßgebenden Akteure bestrebt sind, sich die Vorteile Künstlicher Intelligenz auch auf militärischem Gebiet zu Nutze zu machen.
 

Wenn Russland gewinnt. Ein Szenario
Der Politikwissenschaftler Carlo Masala entwirft im vorliegenden Werk ein fiktives Szenario für die politische Entwicklung der Jahre 2025 bis 2028. 
 

Historisches Dokument

Wer nicht dient, soll zahlen!
Auch nachdem in der Bundesrepublik 1956 die allgemeine Wehrpflicht eingeführt worden war, rissen die Überlegungen zu ihrer zweckmäßigen praktischen Ausgestaltung nicht ab.
 

Geschichte Kompakt

Beitritt Deutschlands zum Völkerbund
Der Versailler Vertrag von 1919 beendete nicht nur den Ersten Weltkrieg zwischen dem Deut-schen Reich und den westlichen Sie¬germächten. Darüber hinaus hob er die erste übernationale Organisation „zur Gewährleistung des internationa¬len Friedens und der internationalen Sicherheit“ aus der Taufe – den Völ¬kerbund. 
 

Ausgestellt

UN-Flagge des 7. deutschen Einsatzkontingents MINUSMA
Diesem Objekt meint man den Einsatz in heißem Wüstenwind anzusehen. Die Flagge hängt in der  Regionalen Ausstellung des Aufklärungsbataillons 8 in Freyung im Bayerischen Wald. Es ist jene UN-Flagge, unter der die bewegliche Befehlsstelle der gemischten Aufklärungskompanie 2017/2018 ihrem Auftrag zur Beobachtung und Unterstützung in Mali nachkam.
 

65. ITMG

Kriegsbilder und Kriegserwartungen: Nachdenken über die Konflikte der Zukunft
Im Zeitraum 27. - 29.10.2026 führt das ZMSBw in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) seine 65. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) in Berlin durch. Vor dem Hintergrund der sich grundlegend gewandelten sicherheitspolitischen Lage in der Welt, steht die diesjährige Tagung unter dem Titel: „Kriegsbilder und Kriegserwartungen. Vergangenheit und imaginierte Zukünfte von „Future War(fare)“.
 

Öffentliche Abendveranstaltung - Forschung zum Militär in Zeiten demokratischer Erosion
Wie verändert sich die Forschung zu Sicherheitspolitik und Militär, wenn politische Erwartungen und institutioneller Druck zunehmen? Und was bedeutet das für Wissenschaftler:innen, Fachzeitschriften und den Austausch zwischen Wissenschaft, Fachöffentlichkeit und Politik? Diesen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 27. Oktober 2026 um 19:00 Uhr an der BAKS in Berlin nach.
 

Öffentliche Abendveranstaltung - The Use and (f)Utility of Imagining Future War
As part of the ITMG 2026 with the title „Concepts of War and Expectations of War. The Past and Imagined Futures of War(fare)“ the ZMSBw — in cooperation with the BAKS — is organizing a public evening lecture for October 28, 2026.
 

Veranstaltungen

Militärattachés im Zeitalter der Weltkriege
Der internationale Workshop findet vom 10. bis zum 11. November 2026 am ZMSBw in Potsdam in Kooperation mit dem Centre for History, International Order & Strategy (CHIOS) der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, statt.
 

Deutsche Polizei und Streitkräfte im Ausland seit 1945
Die Entsendung deutscher militärischer und polizeilicher Kräfte ins Ausland gehört seit Jahrzehnten zu den zentralen Instrumenten deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR wurden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vielfältige Formen militärischer und polizeilicher Auslandstätigkeit entwi¬ckelt.
 

Veranstaltungsberichte

Das ZMSBw auf dem Flugplatzfest in Berlin-Gatow
Bereits zum 14. Mal veranstaltete das Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHMBw) auf dem Flugplatz Berlin-Gatow am 5./6. September 2026 sein Flugplatzfest. Auf der größten Veranstaltung der Bundeswehr in Berlin, die zusammen mit dem Tag der Berliner Reservisten stattfindet, stießen die Angebote des ZMSBw auf reges Interesse.
 

Deutsch-polnischer Workshop mit neuen Forschungen zum Angriff auf Polen 1939
Im Rahmen eines deutsch-polnischen Workshops trafen sich Historikerinnen und Historiker beider Länder in der Potsdamer Villa Ingenheim, dem Sitz des ZMSBw. Im Fokus standen neue Quellenfunde und die Diskussion wissenschaftlicher Analysen aus einem aktuellen polnischen Großforschungsprojekt zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges.
 

Eröffnung: Tag des offenen Denkmals im ZMSBw
„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ lautete das bundesweite Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September 2026. Die Stadt Potsdam und das ZMSBw füllten das Motto mit Leben, indem sie sich zum gemeinsamen Start des Aktionstages in Potsdam in der Villa Ingenheim zusammentaten.
 

Zum 100. Geburtstag

Manfred Messerschmidt (1926-2022)
Wer sich wissenschaftlich mit (deutscher) Militärgeschichte befasst, kommt um Manfred Messerschmidt nicht herum. Er gilt bis heute als Nestor der modernen Militärgeschichte: Quellenbasiert ist zu untersuchen, welche Rolle Armeen in Frieden und vor allem im Krieg einnehmen und welchen politischen Zielen sie dabei dienen. 
 

Nachruf

Generalleutnant a.D. Werner von Scheven
Am 18. August 2026 verstarb Werner von Scheven. Er baute ab Oktober 1990 die Bundeswehr im Osten Deutschlands in entscheidender Führungsverantwortung mit auf. In 37 Jahren Dienstzeit und auch danach war er immer den Werten und der Weiterentwicklung der Inneren Führung, Fragen der Tradition und den Militärhistorikern der Bundeswehr eng verbunden.

Quartalsvortrag Prof. Dr. Kümper, Aktueller Jahresbericht 2025 des ZMSBw, Podcast, Angelesen

Publikationen

Aktueller Jahresberichte 2025 des ZMSBw

In seinen Jahresberichten informiert das ZMSBw regelmäßig über seine Arbeit. Beiträge zu Veranstaltungen, wichtigen Ereignissen und den Arbeitsbereichen des Hauses bieten einen Einblick in die militärgeschichtliche und sozialwissenschaftliche Forschung. Darstellungen zu Einzelprojekten sowie eine Bilanz der Arbeit der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler runden die Rückblicke ab.

Operativer Luftkrieg

Das Interesse an der NS-Luftwaffe ist nach wie vor groß, doch die Literatur konzentriert sich bisher auf Flugzeugtechnik, besonders erfolgreiche Jagdflieger oder Schilderungen von Luftkämpfen. Die grundlegenden theoretischen Konzepte, die der Entwicklung der Luftwaffe zugrunde lagen, sind hingegen kaum erforscht.

Wie Wissen den Krieg verändert – das deutsche Heer als lernende Organisation

Dass Organisationen wie das Militär „lernen“, steht heute in der Forschung außer Frage. Wie sich solche Lernprozesse in Zeiten von Krieg und Frieden vollzogen haben, ist dagegen weitgehend unbekannt. Christian Stachelbeck nimmt in der vorliegenden Studie das deutsche Heer als lernende Organisation zwischen 1888 und 1926 in den Blick.

 Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 3/2026

30 Jahre Kommando Spezialkräfte: In der neuen Ausgabe der „Militärgeschichte“ geht es um die Aufstellung des KSK 1996. Nur wenige Jahre später wurde der Afghanistaneinsatz beschlossen – dieser Einsatz, der vor beinahe 25 Jahren begann, ist ebenfalls Thema der Ausgabe. Weitere Beiträge widmen sich dem Boxerkrieg in China, der Schlacht um Kiew von 1941 und der „Starfighter“-Krise.

Zugehört - Podcast

Zeitenwende in der Zivilverteidigung? Bevölkerungsschutz gestern und heute

Die militärische Landesverteidigung hat seit 2022 wieder politische Priorität, wie aber steht es um die Zivilverteidigung Oberstleutnant Michael Gutzeit spricht dazu mit der Historikerin, Cornelia Juliane Grosse, die am ZMSBw zur Zivilverteidigung im Kalten Krieg forscht und dem sicherheitspolitischen Analysten und Berater, Ferdinand Gehringer.

Generation Z in Uniform: Wie werden Soldaten und Soldatinnen gemacht?

Die Personalzahl der Bundeswehr steigt und das Interesse am Soldatenberuf unter den jungen Menschen, aber passen sie zur Bundeswehr? Prof. Dr. Martin Elbe, Militärsoziologe am ZMSBw, und Oberstleutnant Michael Gutzeit sprechen über militärische Sozialisation junger Menschen.

Angelesen

Hessen und der Dritte Weltkrieg

Auf welchem Stand waren die sowohl von der NATO bzw. der Bundeswehr als auch von den zuständigen zivilen Behörden getroffenen Vorbereitungen auf einen möglichen Verteidigungsfall bis 1990? Dieser Frage gehen im vorliegenden Werk am Beispiel Hessens Heiner Möllers und Cornelia Grosse nach, beide als Militärhistoriker und Militärhistorikerin am ZMSBw tätig.

Aktuelle Karte

Arktis: Gebietsansprüche und Stützpunkte im Hohen Norden

Ein Blick auf die Welt, wie er selten auf Karten dargestellt wird: nicht eurozentrisch, sondern quasi „von oben“ mit dem Nordpol im Zentrum. In Deutschland nimmt man den Hohen Norden meist als eine romantische und abgelegene Region aus wahr. Diese Bild speist sich aus nordischen Krimis, Wikingerserien und Urlaubsbildern aus Spitzbergen mit Eisbären.

Das Memelland (lit. Klaipėdos kraštas) – Grenzraum baltischer Konfliktgeschichte

Die Geschichte des Memellandes im litauischen Grenzgebiet zum Kaliningrader Oblast lässt sich nur vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Umbrüche im Baltikum verstehen.

Historisches Dokument

Der lange Weg vom „Flintenweib“ zur Kameradin

Über 25.000 aktive Soldatinnen hat die Bundeswehr derzeit in ihren Reihen. Sie leisten den Dienst an der Waffe und somit einen unverzichtbaren Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung. Wie weit der Weg bis zu diesem für heute selbstverständlichen Zustand war, bezeugt unsere Quelle.

Ausgestellt

Schellenbaum für den „Deutschen Kriegerbund New York„ von 1909

Die Lehrsammlung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden bewahrt viele musikgeschichtlich interessante Stücke. Der Schwerpunkt liegt auf der Militärmusik, aber hier sticht als besonderes Exponat ein Schellenbaum aus der Kaiserzeit heraus.

McDonnell Douglas F-4F Phantom II

„Luftverteidigungsdiesel“, „Eisenschwein“ und „Flying Brick“: Die Phantom bekam über die Jahrzehnte ihrer Nutzung in den verschiedenen Luftstreitkräften Spitznamen zugewiesen, die vor allem auf ihr Aussehen und ihre Flugeigenschaften Bezug nahmen.

Museums- und Sammlungsverbund 

Arbeitstagung zum Kulturgutschutz in der Bundeswehr

Der Krieg in Europa und die daraus abgeleiteten Zukunftsszenarien lassen eine Frage wieder in den Vordergrund treten: Wie wird Kulturgut vor Zerstörung geschützt? Für ihre Beantwortung sind die Einrichtungen des Museums- und Sammlungsverbundes der Bundeswehr (MSVBw) zentrale Orte und Akteure.

Veranstaltungen

Quartalsvortrag Prof. Dr. Hiram Kümper - Mythos 1776. Das Erwachen der amerikanischen Nation

Inmitten des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges proklamierten 13 Kolonien in British America am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit. Es war die Grundlage des entstehenden neuen Staatenbundes „Vereinigte Staaten von Amerika“.

Internationale Konferenz - Natur – Tiere – Krieg

Kriege werden meist als Konflikte zwischen Menschen verstanden. Tatsächlich verändern sie aber auch Landschaften, Tierwelten und Ökosysteme – und zugleich prägen Umweltbedingungen und Tiere den Verlauf militärischer Auseinandersetzungen. Diesen Wechselwirkungen widmet sich die internationale Konferenz „Natur – Tiere – Krieg. Beziehungen und Wechselwirkungen von der Antike bis in die Gegenwart“. Die Veranstaltung findet vom 16. bis zum 18. September 2026 an der TU Dortmund statt. 

Forschung zum Militär in Zeiten demokratischer Erosion (27. Oktober 2026)

Bei der ersten öffentlichen Abendveranstaltung im Rahmen der ITMG 2026 diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Herausgeberinnen und Herausgeber von wissenschaftlichen Fachzeitschriften die Forschung zum Militär in der Krise der Demokratie(n).

Beyond Ukraine. Debating the Future of War (28. Oktober 2026)

Im Rahmen der ITMG 2026 zum Thema „Kriegsbilder und Kriegserwartungen: Nachdenken über die Konflikte der Zukunft“ richtet das ZMSBw in Kooperation mit der BAKS für den 28. Oktober 2026 einen öffentlichen Abendvortrag aus. 

Veranstaltungsberichte

Erosion der Demokratie. Was macht das Militär?

Welche Rolle spielen Streitkräfte, wenn Demokratien unter Druck geraten? Dr. David Kühn stellte Überlegungen zum Forschungsprojekt MILBACK vom Leibnitz-Institut für Globale und Regional Studien (German Institute for Global and Area Studies, GIGA) sowie dem Institut für Politische Wissenschaft (IPW) der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg vor.

Quartalsvortrag Galeotti - Autocracy versus Technocracy: Explaining the Ukraine war

Eine mutmaßliche Osterweiterung der NATO und eine Demokratisierung der Ukraine nach westlichem Vorbild werden immer wieder als Gründe für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine angeführt. In seinem Vortrag entwarf der renommierte britische Historiker Dr. Mark Galeotti ein weitaus differenziertes Bild über die Hintergründe des Krieges.

Konferenz - Europäische Streitkräfte in einer neuen Weltordnung

Im Jahr 2026 nahm das ZMSBw erneut bei der ERGOMAS-Konferenz (European Research Group on Military and Society) teil. Unter dem Thema „Home Alone? European militaries and societies facing a new world order“ fand diese vom 31. Mai bis zum 4. Juni an der Universität Aarhus in Dänemark statt.

Abschlusstreffen einer NATO-Forschungsgruppe zum Thema Radikalisierung

Vom 16. bis 18. Juni 2026 fand das neunte und damit letzte Treffen einer NATO-Forschungsgruppe zum Thema Politische Radikalisierung von Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen („Military Service Members and Veteran Domestic Radicalization“) am ZMSBw in Potsdam statt.

Kolloquium Bundeswehr und NVA - Erinnerungen an die “Armee der Einheit„ in Zeitzeugeninterviews

Zwischen 1991 und 1995 interviewte ein US-amerikanischer Historiker Offiziere und Unteroffiziere aus Bundeswehr und früherer DDR-Volksarmee. Seine Originalmitschnitte der Gespräche übergab er jetzt dem ZMSBw und stellte seine damalige Forschungsarbeit zur „Armee der Einheit“ unseren Wissenschaftlern vor: „Von der Konfrontation zur Kooperation“.

CIHM Jahrestagung 2026: Neuere Forschungen zur Militärgeschichte

Am 24. Juni 2026 richtete die Deutsche Kommission für Militärgeschichte (CIHM) im Rahmen ihrer Jahresmitgliederversammlung ihren traditionellen Workshop aus. Dessen Ziel war es, auf informeller Basis den akademischen Dialog zwischen ZMSBw und außerhäusiger Militärgeschichtswissenschaft zu fördern.

Männlichkeit als soldatisches Konstrukt von der frühen Neuzeit bis heute

Die US-Armee soll wieder „männlich“ sein, so wie ihr „Kriegsminister“ Pete Hegseth das sieht. Ist soldatische Männlichkeit ein Naturgesetz, oder eine menschlich-männliche Konstruktion? Die Analyse der Kriege von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert zeigt: Männlichkeit ist wandelbar und unterliegt jeweils inneren und äußeren Einflüssen.

 

Quartalsvortrag mit Dr. Mark Galeotti, neuer Podcast - Vergessene Soldatinnen, Angelesen, Ausgestellt, Aktuelle Karte

Veranstaltungen

Quartalsvortrag mit Dr. Mark Galeotti: “Autocracy vs. Technocracy: explaining the Ukraine war through Russian politics and history”
Dr. Mark Galeotti vom University College London hält am 23.06.26 am ZMSBw einen Abendvortrag mit dem Titel: „Autocracy vs Technocracy: explaining the Ukraine war through Russian politics and history”. Im Anschluss findet eine Diskussion mit Prof. Dr. Gwendolyn Sasse von der Humboldt-Universität Berlin statt.

Jahrestagung CIHM: „Neuere (internationale) Forschungen zur Militärgeschichte“
Die Deutsche Kommission für Militärgeschichte (CIHM) richtet am 24. Juni 2026 im ZMSBw im Rahmen ihrer Jahresmitgliederversammlung einen Workshop aus. Wie jedes Jahr werden unter dem Thema „Neuere Forschungen zur Militärgeschichte“ aktuelle Erkenntnisse aus hausinternen sowie hausexternen Projekten vorgestellt.

Erster internationale MKGD-ZMSBw Online Workshop zum Thema „Masculinities, Militaries, Violence and Wars since 1945“
Am 25. und 26. Juni 2026 findet der erste internationale MKGD-ZMSBw Online Workshop zum Thema „Masculinities, Militaries, Violence and Wars since 1945“ statt. Der Workshop ist ein Spin-off zur zweiten internationalen Konferenz des Forschungsverbunds Militär, Krieg und Geschlecht/Diversität (MKGD) in Kooperation mit dem ZMSBw, die vom 21. bis zum 23. Januar 2026 am ZMSBw in Potsdam stattgefunden hat. Nachdem die Präsenztagung den Zeitrahmen von der Frühen Neuzeit bis ins Zeitalter der Weltkriege spannte, nimmt der Online-Workshop nun militärische Männlichkeiten interdisziplinär und im globalen Kontext nach 1945 in den Blick. Die Konferenzsprache ist Englisch.

65. ITMG: „Kriegsbilder und Kriegserwartungen: Nachdenken über die Konflikte der Zukunft“
Im Zeitraum 27. - 29.10.2026 führt das ZMSBw in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) seine 65. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) in Berlin durch. Vor dem Hintergrund der sich grundlegend gewandelten sicherheitspolitischen Lage in der Welt, steht die diesjährige Tagung unter dem Titel: „Kriegsbilder und Kriegserwartungen. Vergangenheit und imaginierte Zukünfte von „Future War(fare)“.

Angelesen

Rasender Stillstand. Belarus - eine Revolution und die Folgen
In dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch „Rasender Stillstand. Belarus – eine Revolution und die Folgen“ von Ingo Petz vor. Es erschien im Jahr 2025.

Zugehört - Podcast

An und hinter der Front: Vergessene Soldatinnen
Frauen waren schon immer ein Teil der Militär- und Kriegsgeschichte. In welchem Maße sie „ihren Mann“ in den Kriegen Europas seit dem 16. Jahrhundert standen, darüber ist jetzt das Grundlagenbuch „Vergessene Soldatinnen“ erschienen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit der Autorin, der Historikerin Professor Dr. Karen Hagemann.

Publikationen

ZMG 2/2026 - Die erste Schlacht der kanadischen Militärgeschichte. Ridgeway, 2. Juni 1866
Am 2. Juni 1866 trafen Mitglieder der Fenian Brotherhood auf kanadische Truppen. Die Fenians wollten Teile der britischen Kolonien in Kanada erobern, um diese gegen die Freiheit Irlands zu „tauschen“. Ein gewagtes Unternehmen und der Beginn der kanadischen Militärgeschichte.

ZMG 2/2026 - Seeschlacht ohne Sieger: Die Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916
250 Kriegsschiffe trafen am 31. Mai 1916 vor dem Skagerrak aufeinander. In einem Gefecht mit dramatischen Verlusten kämpften die Royal Navy und die Kaiserliche Marine stundenlang mit ihren Flotten gegeneinander. Noch heute studieren viele Marinen diese Seeschlacht, die zu den größten der Geschichte zählt, um aus ihr Lehren für die Gegenwart zu ziehen.

Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr

Stark nachgefragt – die musealen Sammlungen und Ausstellungen der Bundeswehr
Die 120 musealen Sammlungen in Bataillonen, Geschwadern, Ämtern und Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr zogen im Jahr 2025 wieder ein großes Publikum an: rund 422.500 Besucherinnen und Besucher – darunter 53.000 Angehörige der Bundeswehr.

Ausgestellt

Eine Schießkladde der britischen Armee
Die hier vorgestellte, zwischen 1973 und 1983 befüllte Schießkladde entstammt der Berlin Infantry Brigade, dem als Teil der alliierten Truppen in Berlin stationierten Verband der britischen Streitkräfte. Diese Einheiten haben aber nicht im Heimatland ihre Schießübungen verzeichnet, sondern sich an mehreren Orten im Stadtgebiet von West-Berlin militärisch in Übung gehalten.

Historisches Dokument

Wehrpflicht und Losverfahren
2025 kam im politischen Diskurs über denkbare Wege zum Aufwuchs der Bundeswehr die Überlegung auf, dass ein Losverfahren bei der Heranziehung junger Männer zur Mitwirkung in der Landes- und Bündnisverteidigung ein gangbarer Weg sein könnte.

Aktuelle Karte

Die GIUK-Lücke: Seegebiet zwischen Grönland, Island und Großbritannien
Die in der NATO-Terminologie sogenannte „GIUK-Lücke“ bezeichnet eine gedachte Linie zwischen Grönland, Island und Großbritannien (United Kingdom), die mit der Dänemarkstraße und dem Seegebiet zwischen Island und Schottland zwei zentrale Verbindungswege zwischen Nordatlantik und Europäischem Nordmeer umfasst.

Veranstaltungsberichte

Vortrag zu hybrider Kriegführung bei Tagung des Bundeskriminalamtes
Am 6. Mai 2026 führte die Abteilung Staatsschutz des Bundeskriminalamtes ihre jährliche Wirtschaftstagung in Bonn durch. Diese stand unter dem Motto „Aktuelle Bedrohungslagen und neue Technologien – Sicherheit gemeinsam weiterdenken“.
 

FAQ's

Häufig gestellte Fragen zum ZMSBw und dessen Arbeit:

Wen kann ich was fragen?

Für allgemeine Anfragen zur Militärgeschichte haben wir die zentrale Ansprechstelle für militärhistorischen Rat. Verwenden Sie bitte die Mailadresse. Dienststellen der Bundeswehr können die Ansprechstelle telefonisch unter 0151/ 161378 16 erreichen.

Für Fragen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kontaktieren Sie bitte unsere Pressestelle. Sie ist telefonisch unter 0331/ 9714 400 zu erreichen.

Für Fragen zur Bibliothek können Sie sich per Mail oder telefonisch unter 0331/ 9714 490 an uns wenden.

Wo kann ich die Bücher kaufen?

Unsere Bücher können Sie bei Ihrem örtlichen Buchhändler oder über die einschlägigen Internetseiten bestellen. Bitte nutzen Sie in Zweifelsfällen die Seiten der Verlage.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unseren Fachbereich Publikationen: 

ZMSBwPublikationen@bundeswehr.org

Für Angehörige der Bundeswehr besteht bei einzelnen Publikationen die Möglichkeit diese über ihr örtliches Fachinformationszentrum oder ihre Vorschriftenstelle zu bestellen.

Wie erreiche ich das ZMSBw ?

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften können Sie bequem mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Adresse:
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam

Parkplätze stehen zur Verfügung.

Die Dienststelle und ihre Einrichtungen und Gebäude sind aus Denkmalschutzgründen nicht vollständig barrierefrei.

200m vom Haupteingang entfernt ist die Straßenbahnhaltestelle „Potsdam, Kastanienallee/Zeppelinstraße“. 

Wo finde ich Informationen zu gefallenen Angehörigen?

Bitte wenden Sie sich an folgende Adressen:

Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes

Zweiter Weltkrieg - DRK-Suchdienst

Bundesarchiv, Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg) 

Bundesarchiv Internet - Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945

 

Welche Archive sind für welche Anfragen zuständig?

Bundesarchiv Abteilung Militärarchiv (MA)

Die Bestände der Abteilung Militärarchiv umfassen die Überlieferung (insbes. Sachakten, Karten, Konstruktionspläne, Fotos) staatlicher militärischer Stellen seit dem Jahre 1867 bis in die Gegenwart: die erhalten gebliebenen Unterlagen der preußisch-deutschen Armee, der Kaiserlichen Marine,
der Schutztruppen, der Freikorps, der Reichswehr sowie der Wehrmacht. Des Weiteren werden die Unterlagen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR archiviert. Der umfangreichste Teil der verwahrten Unterlagen stammt vom Bundesministerium der Verteidigung und seines nachgeordneten militärischen und zivilen Bereichs. Dazu kommen zahlreiche Nachlässe deutscher Militärangehöriger und sachthematische Sammlungen zur deutschen Militärgeschichte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.
 

Bundesarchiv-Militärarchiv, Wiesentalstr. 10, 19115 Freiburg
Telefon: (0761) 47817-0
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de
 

Abteilung Filmarchiv

Das Filmarchiv ist eines der größten Filmarchive der Welt und das zentrale deutsche Filmarchiv. Aufbewahrt werden Dokumentar- und Spielfilme, Fotografien, Plakate und sonstige Filmbegleitmaterialien von historischer und kulturelle Bedeutung.

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
 

Abteilung Bereitstellung (BE)

Die Abteilung R Deutsches Reich wurde 2018 zur Abteilung BE. Sie beherbergt die archivalischen Überlieferungen der zivilen Zentralbehörden des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs von 1867/71 bis 1945 sowie von Parteien einschließlich Personalunterlagen der NSDAP (ehem. Berlin Document Center) und Verbänden, Nachlässe von Privatpersonen und Sammlungen zur Geschichte des Deutschen Reichs, eine analoge und digitale Sammlung von NSDAP-Karten. In Berlin-Lichterfelde befinden sich ebenso die Bestände aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches (1495-1806), des Deutschen Bundes (1815-1867) sowie aus der Zeit der Revolution von 1848/49. 

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin

Telefon: (030) 187770-0

E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten
Weltkrieg (PA)

Zum 1. Januar 2019 wurde die Deutsche Dienststelle, auch Wehrmachtsauskunftststelle (WASt), mit allen Mitarbeitenden, Aufgaben und Beständen in das Bundesarchiv übergeleitet, wo eine neue Fachabteilung PA eingerichtet wurde, die weiterhin ihren Sitz in Berlin-Reinickendorf hat. In den ersten Nachkriegsjahren erhielt die Deutsche Dienststelle umfangreiche Unterlagen militärischer und militärähnlicher Verbände, darunter die erhalten gebliebenen Bestände der Marinepersonalakten von Mannschaftsdienstgraden, des Reichsarbeitsdienstes und Unterlagen der deutschen Kriegsgefangenen in britischer, amerikanischer, französischer und belgischer Gefangenschaft. Die der WASt ursprünglich übertragenen Aufgaben wurden durch die umfangreiche Kriegsfolgengesetzgebung wesentlich erweitert. Während anfangs vor allem Bescheinigungen für behördliche Zwecke erfragt wurden (Dienstzeitbescheinigungen oder Benachrichtigungen zwecks Schicksalsklärungen) überwiegen derzeit Anfragen zur Familiengeschichte und zu wissenschaftlichen Forschungsvorhaben.
 

Bundesarchiv, Eichborndamm 179, 13403 Berlin
Telefon: (030) 41904-440
E-Mail: poststelle-pa@bundesarchiv.de
 

Unterlagen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen

Das Archivgut bietet einen Überblick über die an bundesdeutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten seit 1958 anhängig gewesenen NS-Verfahren. Neben ihrer justizgeschichtlichen Bedeutung sind die Unterlagen auch ein aussagekräftiger Quellenbestand für die historische Erforschung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik sowie einzelner, auf bestimmte Personen, Orte und Institutionen oder Einheiten bezogener Verbrechen. Nebenamtlichem Schriftgut aus der NS-Zeit sowie Anklage- und Urteilsschriften werden Hunderttausende Aussageprotokolle von Beschuldigten, Zeugen und Opfern gesammelt, ausgewertet und bereitgestellt. 

Bundesarchiv, Schorndorfer Straße 58, 71638 Ludwigsburg
Telefon: (07141) 8992-83
E-Mail: ludwigsburg@bundesarchiv.de
 

Lastenausgleichsarchiv 

Das Lastenausgleichsarchiv verwahrt die Akten der Ausgleichsverwaltung. Sie dokumentieren die Schäden, die durch Vertreibung und Flucht aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie den deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Vollständig überliefert sind die Feststellungsakten der Ausgleichsämter zu Schäden an landwirtschaftlichem, Grund- und Betriebsvermögen. Hinzu kommen die Gemeindeseelenlisten, mit denen die ehemaligen Gemeinden östlich von Oder und Neiße rekonstruiert wurden, sowie Akten der Heimatauskunftstellen, des Hauptamts für Soforthilfe/Bundesausgleichsamt, die Unterlagen des Kirchlichen Suchdienstes, der 1945-2015 für Ermittlung und Betreuung von deutschen zivilen Vermissten und Spätaussiedelnde in Folge der Vertreibungen zuständig war.
 

Bundesarchiv, Dr. Franz-Straße 1, 95445 Bayreuth
Telefon: (0921) 4601-0
E-Mail: laa@bundesarchiv.de
 

Abteilung Bundesrepublik Deutschland (B)

Koblenz ist Standort der Fachabteilung B. Sie ist verantwortlich für das gesamte zentrale zivile staatliche Archivgut der Bundesrepublik Deutschland seit 1949, sei es analog oder digital, sowie der westlichen Besatzungszonen, aber auch für Schriftgut privater Herkunft. In dieser Abteilung entstehen die Editionen »Kabinettsprotokolle der Bundesregierung«, »Dokumente zur Deutschlandpolitik« und »Akten der Reichskanzlei«.

Bundesarchiv, Potsdamer Str. 1, 56075 Koblenz
Telefon: (0261) 505-0
E-Mail: koblenz@bundesarchiv.de
 

Abteilung DDR

Die Abteilung DDR verwaltet die zivile Überlieferung des zentralen Staatsapparates der DDR und seiner Vorläuferbehörden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Die Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) befinden sich in der Obhut des Stasi-Unterlagen- Archivs, das seit 2021 zum Bundesarchiv gehört, aber in Berlin-Lichtenberg verbleibt.
 

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen
der DDR (SAPMO)

Das Archivgut umfasst die Unterlagen des Politbüros der SED und der Büros einzelner Funktionäre, des Zentralkomitees mit seinen Abteilungen sowie parteieigener Schulungseinrichtungen von 1946 bis 1990. Mit dem Parteiarchiv der SED ging auch das dort verwahrte Archivgut der KPD, das von der Gründung 1919 bis zum Ende der illegalen Aktivität in der Bundesrepublik 1971 entstanden war, an die SAPMO über. Dazu kommen Gewerkschaftsbestände, in denen sich u.a. Unterlagen zur Sozialversicherung oder zum Feriendienst befinden. Weiteres Material aus Massenorganisationen wie der FDJ mit der Pionierorganisation Ernst Thälmann, vom Kulturbund und von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft sowie über 400 Nachlässe stehen zur Benutzung bereit.

Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
 

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA PK)

Das Geheime Staatsarchiv ist eines der größten deutschen Staatsarchive. Zu finden sind hier Dokumente zur Geschichte Berlin-Brandenburgs, darunter Dokumente zu Haus undHof der Hohenzollern sowie zur Preußischen Armee (Überlieferungen bis 1866/67 zur Militärverwaltung, Truppenführung, Militärgeschichtsschreibung und Militärpersonenstandsaufschreibung).
 

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz,
Archivstr. 12-14, 14195 Berlin
Telefon: (030) 266 44 7500
E-Mail: posteingang@gsta.spk-berlin.de


Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv

Folgende Bestände stehen im Kriegsarchiv zur Verfügung: Alter Bestand (1648-1914), Truppenakten des Ersten Weltkrieges, Akten aus den Folgeeinrichtungen der Bayerischen Armee, personenbezogene Akten, Handschriften und Nachlässe, Karten, Pläne, Bilder, Fotos. Erwähnenswert ist die Archivbibliothek mit Bestand zur bayerischen und deutschen Militärgeschichte sowie Vorschriften (Ende des 17. Jh bis 1945, darunter auch preußische).
 

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv,
Schönfeldstr. 5-11, 80539 München
Telefon: (089) 28 638-2596
E-Mail: poststelle@bayhsta.bayern.de
 

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Das Hauptstaatsarchiv ist das Ministerialarchiv des Landes Baden-Württemberg und Archiv der ehemaligen württembergischen Zentralbehörden. Es beherbergt Unterlagen der württembergischen Militärverwaltung für die Zeit nach 1806. Angesichts der nahezu vollständigen Vernichtung des Heeresarchivs Potsdam 1945 findet man hier militärische Unterlagen, die über Württemberg hinaus und für die preußisch-deutsche Heeresgeschichte bedeutsam sind.
 

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4,
70173 Stuttgart
Telefon: (0711) 212-4335
E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de

Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr

Das Archiv sammelt Dokumentationsgut zur Geschichte der Militärseelsorge. Georg Werthmann (1898-1980), Feldgeneralvikar der Wehrmacht und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr begann 1945 Unterlagen zur Geschichte der Katholischen Feldseelsorge aufzubewahren. Diese Sammlung bildet den Ursprung des heutigen Archivs, in dem man u.a. Aktensplitter der Katholischen Feldpropstei in Berlin, Aktenbestände der Katholischen Militärseelsorge seit 1956, Militärkirchenbücher aus katholischen Militärpfarreien seit 1730, Nachlässe von Militärseelsorgern und ein Bildarchiv findet.

Archiv des Katholischen Militärbischofs, Am Weidendamm 2,
10117 Berlin
Telefon: (030) 20617-170
E-Mail: archiv@katholische-soldatenseelsorge.de

Wo kann ich historische Dokumente oder Fotografien von Angehörigen hinterlassen?

Unterlagen von Privatpersonen

Privatpersonen - Bundesarchiv

 

Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs in Freiburg/Breisgau 

Archivfachlicher Dienst:
Telefon: 0761 47817 864
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de

Bundesarchiv Internet - Freiburg (Abt. Militärarchiv)

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