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Wiss. Direktor Dr. Magnus Pahl
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Call for Papers
Die Entsendung deutscher militärischer und polizeilicher Kräfte ins Ausland gehört seit Jahrzehnten zu den zentralen Instrumenten deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR wurden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vielfältige Formen militärischer und polizeilicher Auslandstätigkeit entwickelt.
ZMG - Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 2/2026
Skagerrak im Video: Die neue Ausgabe der „Militärgeschichte“ enthält erstmals eine animierte Karte, die den Beitrag zur Schlacht vor dem Skagerrak begleitet. Zudem geht es um den US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, die Geschichte der Reichsarmee und die Schlacht bei Ridgeway. Ein weiterer Beitrag fängt die letzten Tage der DDR in Skizzen ein.
Beiträge zur Militärgeschichte: Technikwissen und Wissenstechniken. Militär, Wissen und Technik seit der Hochmoderne
Technik war und ist eine zentrale Triebkraft militärischer Transformation. Der Blick der Forschung war jedoch lange auf Rüstung, Forschung und Entwicklung beschränkt. Dieses Buch wählt einen anderen Ansatz – es rückt die Kategorie Wissen ins Zentrum: das Wissen über Technik und Techniken des Wissens im militärischen Kontext.
Zweite internationale Konferenz des Forschungsverbundes Militär, Krieg, Geschlecht/Diversität (MKGD)
Wann ist der Soldat ein Soldat? Wenn er tapfer, entschlossen und männlich ist. So jedenfalls das allgemeine, bis in die Gegenwart reichende Klischee. Die historische Forschung jedoch belegt, dass hinter dem Klischee zu unterschiedlichen Zeiten, Armeen oder Kriegen sehr differente Formen der soldatischen Identität standen und stehen, welche zudem einem permanenten Wandel unterlagen und unterliegen. Einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand der Geschichtswissenschaft verschaffte die zweite internationale Konferenz des Forschungsverbundes Militär, Krieg, Geschlecht/Diversität (MKGD) Ende Januar in Potsdam. Auf Einladung und unter fachlicher Mitwirkung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr kamen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Griechenland, Belgien, den Niederlanden, Tschechien und Deutschland zusammen, um Ergebnisse ihrer jeweils nationalen Forschung zum Konferenzthema „Masculinities, Militaries and Mass Violence in Transition“ zu präsentieren und zu diskutieren.
Seeschlacht ohne Sieger: Die Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916
50 Kriegsschiffe trafen am 31. Mai 1916 vor dem Skagerrak aufeinander. In einem Gefecht mit dramatischen Verlusten kämpften die Royal Navy und die Kaiserliche Marine stundenlang mit ihren Flotten gegeneinander. Die Skagerrakschlacht ist eine der größten Schlachten der Seekriegsgeschichte.
25 Jahre Frauen in der Bundeswehr: Das Kreil-Urteil
Seit Januar 2001 ist Frauen der Waffendienst erlaubt. Oberstabsgefreiter der Reserve Gerrit Reichert spricht mit Zeitzeuginnen der ersten Stunde, Stabsfeldwebel Annett Selzer vom Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt und Hauptmann a.D. Sandy Kirchner, sowie Hauptmann Nils Birk vom ZMSBw über das Kreil-Urteil, das die Bundeswehr veränderte.
In deutscher Kriegsgefangenschaft: Sowjetische Soldatinnen
Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 meldeten sich Frauen freiwillig bei der Roten Armee, um zu kämpfen. Sie wurden auch von der Wehrmacht gefangen genommen. Hauptmann Luisa Eckert und Obergefreiter der Reserve Philipp Janssen vom ZMSBw sprechen über die sowjetischen Soldatinnen in deutscher Kriegsgefangenschaft.
Armee der Einheit?
In dieser Folge von ANGELESEN, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch „Armee der Einheit? Deutsche Streitkräfte zwischen Friedlicher Revolution und Wiedervereinigung“ vor. Es erschien 2025 im Verlag De Gruyter.
State-Building. Die Rolle von Streitkräften am Beispiel der Bundeswehr in Afghanistan.
In dieser Folge von ANGELESEN, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch „State-Building. Die Rolle von Streitkräften am Beispiel der Bundeswehr in Afghanistan“ vor. Es erschien 2024 im Nomos Verlag.
Der Zaren-Adler mit napoleonischen Federn
Ein prächtiger Adler, zum Ruhme der Armee des russländischen Kaisers nach ihrem Sieg über Napoleon 1812 gefertigt, dann gut hundert Jahre später von der deutschen Armee bei der Eroberung der Ostseeinsel Ösel (estnisch Saaremaa) erbeutet – eine Objektgeschichte, die sich noch in Bundeswehrzeiten an der Marineschule Mürwik fortsetzt.
Das Motto der Deichretter beim Elbehochwasser 2002
„Zeit ist Sandsack“ – mit diesem Leitspruch auf der Heckklappe eines Transporters zogen die Kameradinnen und Kameraden der Unteroffizierschule der Luftwaffe aus Appen in den Einsatz beim Elbehochwasser im Sommer 2002.
D-Day auf Kuba am 17. April 1961: Die gescheiterte Landung in der Schweinebucht
Amphibische Landungen gehören zu den schwierigsten militärischen Operationen. 1944 gelang es in der Normandie. 1961 scheiterten die US-Amerikaner auf Kuba. Die US-Amerikaner? Schon die Frage, wessen Operation es war, führt in eine Grauzone.
NATO-Annahmen über sowjetische Angriffsplanungen im Norden Skandinaviens
Im Jahr 1968 herrschte zwischen NATO und Warschauer Pakt der Kalte Krieg. Der sowjetischen Aufklärung war nicht verborgen geblieben, dass die Flugplätze in Nordnorwegen eine viel größere Kapazität hatten, als für die Luftwaffe des Landes erforderlich war.
18. April 1951 - Die Montanunion
Der Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), kurz Montanunion, gilt als Grundstein des europäischen Integrationsprozesses. Er basiert auf Ideen des französischen Außenministers Robert Schuman. Dessen Plan sah vor, die deutsche und französische Bergbau-, Eisen- und Stahlindustrie einer auch anderen europäischen Ländern offenstehenden Aufsichtsbehörde zu unterstellen.
Remilitarisierung des Rheinlands
Am Morgen des 7. März 1936 marschierten circa 30 000 deutsche Soldaten in das demilitarisierte Rheinland ein. Die nach dem Ersten Weltkrieg geschaffene Friedensordnung hatte einen weiteren, heftigen Schlag erlitten.
Atomwaffenfreie Zonen in Europa?
In den frühen 1980er Jahren war die nukleare Nachrüstung der NATO ein Thema, das viele Menschen bewegte. Seit Mitte der 1970er Jahre hatte die Sowjetunion im Westen des Landes neue atomare Mittelstrecken-Raketen stationiert.
Aufwuchs in Gefahr
Wer heute die politischen Auseinandersetzungen um den Aufwuchs der Bundeswehr beobachtet, könnte zu der Annahme verleitet werden, der Aufbau der Bundeswehr in den 1950er Jahren sei eine einfache Aufgabe gewesen. Unsere Quelle belegt, dass diese Annahme nicht zutrifft.
Workshop - Militärische Einsatzpraxis im kolonialen Raum (07.-08. Mai 2026)
Koloniale militärische Gewalt war kein episodisches Ausnahmephänomen. Sie bildete eine zentrale Praxis kolonialer Herrschaft. Zwischen Patrouille und Strafexpedition, zwischen „show of force“ und Vernichtungsfeldzug entstand im kolonialen Raum ein Ensemble militärischer Einsatzformen, das weit über den klassischen „Kolonialkrieg“ hinausreicht.
ZMSBw auf dem Potsdamer Tag der Wissenschaften
Am 9. Mai 2026 findet zum dreizehnten Mal der Potsdamer Tag der Wissenschaften statt, dieses Mal auf das Gelände der Universität Potsdam am Campus Golm. Mehr als 40 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs werden ihren Arbeitsalltag jenseits der Institutsmauern präsentieren.
Internationale Kooperation: Kolumbiens Interesse an Forschungsergebnissen des ZMSBw
Ende des Jahres 2025 besuchten zwei Wissenschaftler des ZMSBw, Oberst i.G. Dr. Johann Schmid und Oberstleutnant Dr. Klaus Storkmann, sowie Martin Rademacher vom Militärhistorischen Museum der Bundeswehr die kolumbianische Hauptstadt Bogota. Die seit 2019 bestehende Kooperation lebt vom großen Interesse der Kolumbianer an deutscher Militärgeschichte und an unseren Erfahrungen in deren Erforschung und Wissensvermittlung.
Podiumsdiskussion zur hybriden Zukunft des Konflikts
Am 17. März 2026 eröffnete die Hochschule Mittweida ihre Diskussionsreihe „Dialog Kontrovers 2026“ unter dem Motto „Zwischen Welten - Neue hybride Wirklichkeiten“. Moderiert durch Frau Professor Susanne Günther diskutierten Professor Dr. Robert Frau und Oberst Dr. Johann Schmid zum Thema des Abends: „KI, Mensch und Macht – Die hybride Zukunft des Konflikts“.
Panzer: Regelmäßig totgesagt und dennoch unsterblich
Gastredner Ralf Raths vom Panzermuseum Munster verdeutlichte im Quartalsvortrag „Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine“ die über 100-jährige Geschichte der Infragestellung des Panzers vom Ersten Weltkrieg bis heute. Leben Totgesagte länger?
ZMSBw auf der MSC: Innovationen für die europäische Sicherheit
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 kamen Experteninnen und Experten, Praktikerinnen und Praktiker auf einem vom ZMSBw mitorganisierten Panel ins Gespräch. Sie diskutierten die Frage, welche Bedeutung Drohnen für die Kriegführung besitzen und welche Rolle Innovationssysteme für die künftige Organisation europäischer Sicherheit spielen werden.
OSZE-Expertentagung zum Thema Frauen in den Streitkräften
„Women in the Armed Forces, Challenges and Perspectives“. Um dieses Thema zu diskutieren, lud die ständige Vertretung der Republik Frankreich bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Expertinnen und Experten nach Wien ein. Den Rahmen bildete das wöchentliche „Forum for Security Co-Operation“ (FSC).
Nachwuchsförderung - In die DAAD-Auswahlkommission berufen
Das ZMSBw unterstützt die Nachwuchsförderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Prof. Dr. Jörg Echternkamp wurde in die DAAD-Auswahlkommission berufen.
Wegweiser zur Geschichte. Hoher Norden: Die Arktis und ihre Anrainerstaaten
Der Hohe Norden ist nicht zuletzt wegen des Klimawandels zum Schauplatz geostrategischer Auseinandersetzungen geworden. Mit den strategischen und sicherheitspolitischen Fragen, die sich aus dem internationalen Ringen um die Region am Nordpol ergeben, beschäftigt sich dieser neue Band aus der Reihe „Wegweiser zur Geschichte“.
Der amerikanische Stützpunkt Diego Garcia. Zwischen strategischem Kalkül und humanitärer Willkür
Im Herbst 2024 beschloss die Labour-Regierung in Großbritannien, die Chagos-Inseln im Indischen Ozean an Mauritius zu übergeben. Dies bezeichnete US-Präsident Donald Trump nun als „große Dummheit“. Das Korallenatoll Diego Garcia bleibt für weitere 99 Jahre eine Militärbasis der Vereinigten Staaten von Amerika. Denn es ist für die USA von strategischer Bedeutung.
Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 01/2026
70 Jahre Teilstreitkräfte: In der neuen Ausgabe der „Militärgeschichte“ steht der Beginn der Aufstellung der Teilstreitkräfte der Bundeswehr im Fokus. Außerdem geht es um die Geschichte der Ortskräfte der Bundeswehr in Kambodscha und Somalia, die Geschichte des strategischen US-Stützpunktes Diego Garcia und die Schlacht von Verdun.
Angetreten in Andernach
Am 20. Januar 1956 begrüßte Bundeskanzler Konrad Adenauer die in Andernach angetretenen Soldaten in feierlicher Form, um dem Stimmungsbild in der (noch sehr kleinen) Truppe Rechnung zu tragen.
Austritt Deutschlands aus der NATO?
Am 5. Januar 2026 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag Konrad Adenauers, der von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war und diese in den ersten beiden Jahrzehnten ihres Bestehens prägte wie niemand sonst.
Ein turbulenter runder Geburtstag
Im zu Ende gehenden Kalenderjahr konnte die Bundeswehr ihren 70. Geburtstag feiern. Über gewalttätige Aktionen ist in diesem Zusammenhang nichts bekannt geworden. Davon, dass dies nicht immer so war, legt unsere Quelle Zeugnis ab.
Die Bären-Insel – ein vergessenes Objekt deutscher Weltpolitik im Polarmeer
„Welt- nicht Kontinentalpolitik“ sollte das Deutsche Reich im 20. Jahrhundert betreiben. Mit diesem Motto versuchte Kaiser Wilhelm II. seit seiner Rede aus Anlass des 25. Jubiläums der Reichsgründung am 18. Januar 1896 der deutschen Außenpolitik neue Ziele vorzugeben.
Blutsonntag in Vilnius, 13. Januar 1991
Am 13. Januar 1991 spielten sich gewaltsame Szenen in Litauens Hauptstadt Vilnius ab: Sowjetische Soldaten waren einmarschiert und versuchten die Macht in dem inzwischen unabhängigen baltischen Staat zu übernehmen. Doch die Litauerinnen und Litauer kämpften für ihre Freiheit.
Schutz wovor? Die kaiserliche Schutztruppe und die Realität kolonialer Gewalt
Kaiserliche Schutztruppe – dieser Begriff klingt defensiv und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Tatsächlich stand er aber für militärische Gewalt als zentralem Instrument kolonialer Herrschaft. Wessen Schutz war also gemeint – und vor wem sollte geschützt werden?
Peter Tauber: „Wie sicher ist Deutschland?“
Dr. Peter Tauber befasst sich mit der Frage, wie es um die Sicherheit Deutschlands steht und welche politischen, militärischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Diese „Zugehört“-Folge wurde bei der 64. Internationalen Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden aufgezeichnet.
Adenauer und die Wiederbewaffnung
In dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir aus Anlass zum 150. Geburtstag Konrad Adenauer, am 5. Januar 2026, das Buch von Wolfgang Krieger „Adenauer und die Wiederbewaffnung“ vor. Es erschien im Jahr 2000 im Bouvier Verlag.
Sonderzug nach Moskau. Geschichte der deutschen Russlandpolitik seit 1990
„Sonderzug nach Moskau“ – so der Titel des Werkes von Bastian Matteo Scianna, dass in dieser Folge von Angelesen, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr vorgestellt wird. Dieses Buch beschreibt und analysiert die deutsche Russlandpolitik seit den 1990er Jahren. Es erschien 2024 im Verlag C. H. Beck.
„Opa“ von 1912 – der älteste noch funktionsfähige Einblasediesel der Welt
Der „Opa“ in der Lehrsammlung der Marinetechnikschule in Parow bei Stralsund ist nicht der dienstälteste Soldat, sondern eine technische Rarität und außergewöhnliche Ausbildungsanlage. Es handelt sich um den ältesten und weltweit einzigen noch funktionsfähigen Einblasediesel der Firma MAN aus dem Jahre 1912.
Eine historische Ehrenbürgerurkunde für den Militärmusiker Wieprecht von 1862
Die Lehrsammlung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden verwahrt neben zahlreichen historischen Musikinstrumenten, Uniformen, Bildern und Dokumenten auch eine verzierte Urkunde, mit der der Komponist und Musikreformer Friedrich Wilhelm Wieprecht die Ehrenbürgerschaft der Stadt Aschersleben zuerkannt bekam.
Sexual Violence in Militaries and Wars: Comparative and Long-term Perspectives
Die dritte internationale MKGD-ZMSBw Tagung findet vom 20. bis zum 22. Januar 2027 am ZMSBw statt. Thema ist „Sexual Violence in Militaries and War: Comparative and Long-term Perspectives”. Die Konferenzsprache ist Englisch. Vorträge können über den Call for Papers eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026.
ZMSBw auf der ASEEES-Konferenz 2025
Internationale Plattform der Osteuropaforschung: Die jährliche Konferenz der „Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies“ (ASEEES) fand im November 2025 in Washington, D. C. statt und versammelte ein breites internationales Fachpublikum.
Society for the History of War: Konferenz am ZMSBw
Am 27. und 28. November 2025 fand die diesjährige Konferenz der Society for the History of War (SHoW) statt. Das internationale Forum bringt seit vielen Jahren Forschende aus Militär-, Sozial- und Kulturgeschichte zusammen. Gastgeber waren das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) und die Universität Potsdam als zentraler Kooperationspartner der SHoW.
Resilienz, Kriegsangst und Kriegstauglichkeit
Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte das ZMSBw eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gesellschaftliche Resilienz in der Zeitenwende“. Die Veranstaltung fand am 24. November 2025 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.
Militärgeschichte und Osteuropaforschung - Perspektiven und Schnittstellen
Mit dem Workshop „Militärgeschichte und Osteuropaforschung“ am 13.-14. November 2025 widmete sich die Forschungsgruppe „Ergänzende Forschungsperspektive Osteuropa“ des ZMSBw den Schnittstellen von Militärgeschichte und Osteuropaforschung.
64. Internationale Tagung Militärgeschichte - 64. Internationale Tagung Militärgeschichte
Waren die Bundesrepublik Deutschland und die NATO in den 1980er Jahren auf einen großen Krieg gegen den Warschauer Pakt vorbereitet? Dieser Frage ging die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte „Gerüstet für den Krieg?“ nach. Sie widmete sich der militärischen und zivilen Sicherheitsvorsorge im Kalten Krieg.
ZMSBw/ERGOMAS Workshop: „Civil–Military Relations in the Euro-Atlantic Area“
Das Verhältnis von Streitkräften, Politik und Gesellschaft war Thema eines internationalen Workshops, der vom 18. bis 20. November 2025 am ZMSBw stattfand. Den Workshop über die zivil-militärischen Beziehungen im euro-atlantischen Raum organisierte das ZMSBw gemeinsam mit der „European Research Group on Military and Society“ (ERGOMAS), der führenden militärsoziologischen Fachvereinigung in Europa.
Museums- und Sammlungswesen – Krieg und Erinnerung – Eine Tagung in Wien
Kriege hinterlassen Spuren, sie prägen Menschen, kollektive Gedächtnisse aber auch Landschaften. Erinnerungen werden bewahrt, teils auch geformt und für bestimmte Zwecke genutzt. Wie diese Spuren erhalten werden, welche Formen der Erinnerung es gibt, welche Zwecke sich damit verbinden – diesen und weiteren Fragen widmete sich eine Fachtagung in Wien.
Männlichkeiten, Militär und Gewalt im Wandel – Zweite internationale Konferenz vom 21. bis 23. Januar 2026
Die zweite internationale Konferenz des Forschungsverbunds Militär, Krieg und Geschlecht/Diversität (MKGD) in Kooperation mit dem ZMSBw wird das Thema Männlichkeiten, Streitkräfte und Gewalt im Wandel behandeln. Dies erlaubt vergleichende Betrachtungen unterschiedlicher Zeiträume und Regionen sowie die Untersuchung von Kontinuitäten und Brüchen, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Räumlich liegt der Schwerpunkt dabei auf einem weit gefassten Europa im globalen Kontext. Der zeitliche Rahmen wird von der Frühen Neuzeit bis in die jüngste Zeitgeschichte gespannt, was die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs einschließt. Die Konferenzsprache wird Englisch sein.
„Gerüstet für den Krieg?“: Die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG)
Wie war die Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg Ende der 1980er Jahre auf einen möglichen Schlagabtausch der Bündnisse vorbereitet? Wie hatte man sich die militärische und zivile Verteidigung vorgestellt? Die 64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 widmete sich genau dieser Gretchenfrage.
Belarus und Litauen. Ringen um ein gemeinsames Erbe und eine gemeinsame Zukunft
Litauen und Belarus verbindet eine jahrhundertelange und spannungsreiche Geschichte. Diese reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert. Bis heute führt das komplexe Verhältnis zu einem Handeln, das auf litauischer Seite zwischen pragmatischer Kooperation und substanzieller Unterstützung der belarussischen Opposition changiert.
Von Null auf Bündnis: Die frühen Jahre der Bundeswehr mit Sönke Neitzel
Vor 70 Jahren, am 12. November 1955: Die Bundeswehr feiert ihren Gründungstag. Wie entstand im westlichen Teil des zerstörten Deutschlands mit seinem diktatorischen Erbe eine neue Armee der Demokratie? Darüber spricht Prof. Dr. Sönke Neitzel von der Universität Potsdam mit Oberstleutnant Michael Gutzeit aus dem ZMSBw.
Die Bundeswehr. Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende
In dieser Folge von ANGELESEN, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, stellen wir das Buch von Sönke Neitzel „Die Bundeswehr. Von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende“ vor. Es erschien 2025 im Verlag C. H. Beck.
MGZ 2/2025 – Themenheft: Die Bundeswehr in der beginnenden „Ära der Auslandseinsätze“
Das Themenheft zur „Bundeswehr in der beginnenden ‚Ära der Auslandseinsätze‘ (1987 bis 2001/02)“ befasst sich mit der deutschen Sicherheitspolitik in der Zeit der ‚neuen Kriege‘ und ‚out of area‘-Einsätze vom KSE-Prozess am Ende des Kalten Krieges über die Entsendung der Bundeswehr nach Kambodscha 1991/92 bis zum ersten ISAF-Kontingent.
Kriege der Moderne – Kolonialkriege in Ostafrika 1885-1914
Vom Straßennamen bis zum Dinosaurierskelett: Die koloniale Vergangenheit Deutschlands ist allgegenwärtig. Im öffentlichen Bewusstsein spielt die entgrenzte Gewalt deutscher Kolonialherrschaft bislang vor allem mit Blick auf Südwestafrika eine Rolle. Dem kolonialen Handeln in Ostafrika ist nun Tanja Bührers neues Buch gewidmet.
7. Dezember 1835 - Erste regelmäßige Dampf-Eisenbahn in Deutschland
Ab 1801 fuhren in Großbritannien von Pferden gezogene Wagen auf Eisenschienen. Ab 1830 tat bereits die erste Dampfeisenbahn zwischen Liverpool und Manchester erfolgreich ihren Dienst. Auf dem Kontinent wurde die erste Pferdebahn zwischen Linz und Budweis von 1825 bis 1832 errichtet.
2. Dezember 1823 - Monroe-Doktrin
Sie bezeichnete sich als geistlich. Sie war 1815 als Zusammenschluss europäischer Mächte gegründet worden. Sie wollte Spanien bei der Rückeroberung seiner nach 1808 unabhängig gewordenen und damit „verlorenen“ amerikanischen Kolonien unterstützen. Zudem dehnte sie sich in Alaska aus: Die Rede ist von der „Heiligen Allianz“.
Neues Format - Objekte des Museums- und Sammlungswesen der Bundeswehr
Etwa 120 Sammlungen existieren in Dienststellen der Bundeswehr. Sie verwahren historische Objekte und dienen der historisch-politischen Bildung sowie der Traditionspflege in der Bundeswehr. Viele dieser Einrichtungen sind öffentlich zugänglich: Sie informieren über Auftrag und Leistung der Truppe oder der Dienststelle und erzählen deren Geschichte.
Spuren des Krieges – Gefechtshelm eine Gebirgsjägers
Der Gefechtshelm in einer Vitrine der Regionalen Ausstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ in Bad Reichenhall weist zwei Löcher sowie handschriftliche Bemerkungen auf dem Tarnüberzug auf. Die Löcher stammen von einem Durchschuss eines Projektils – abgefeuert im Verlauf eines Gefechts im Juli 2010 in der nordafghanischen Provinz Baghlan.
70 Jahre Bundeswehr
Zum 70. Mal jährt sich die Gründung der Bundeswehr. Josef Rust, der erste und seinerzeit noch einzige Staatssekretär im BMVg, setzte unserer Quelle vom 11. November 1955 die Angehörigen des BMVg über die tags darauf folgende Zeremonie zur Ernennung der ersten Soldaten der neuen bundesdeutschen Streitkräfte in Kenntnis.
Häufig gestellte Fragen zum ZMSBw und dessen Arbeit:
Für allgemeine Anfragen zur Militärgeschichte haben wir die zentrale Ansprechstelle für militärhistorischen Rat. Verwenden Sie bitte die Mailadresse. Dienststellen der Bundeswehr können die Ansprechstelle telefonisch unter 0151/ 161378 16 erreichen.
Für Fragen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kontaktieren Sie bitte unsere Pressestelle. Sie ist telefonisch unter 0331/ 9714 400 zu erreichen.
Für Fragen zur Bibliothek können Sie sich per Mail oder telefonisch unter 0331/ 9714 490 an uns wenden.
Unsere Bücher können Sie bei Ihrem örtlichen Buchhändler oder über die einschlägigen Internetseiten bestellen. Bitte nutzen Sie in Zweifelsfällen die Seiten der Verlage.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unseren Fachbereich Publikationen:
ZMSBwPublikationen@bundeswehr.org
Für Angehörige der Bundeswehr besteht bei einzelnen Publikationen die Möglichkeit diese über ihr örtliches Fachinformationszentrum oder ihre Vorschriftenstelle zu bestellen.
Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften können Sie bequem mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Adresse:
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam
Parkplätze stehen zur Verfügung.
Die Dienststelle und ihre Einrichtungen und Gebäude sind aus Denkmalschutzgründen nicht vollständig barrierefrei.
200m vom Haupteingang entfernt ist die Straßenbahnhaltestelle „Potsdam, Kastanienallee/Zeppelinstraße“.
Bitte wenden Sie sich an folgende Adressen:
Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes
Zweiter Weltkrieg - DRK-Suchdienst
Bundesarchiv, Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg)
Bundesarchiv Internet - Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945
Bundesarchiv Abteilung Militärarchiv (MA)
Die Bestände der Abteilung Militärarchiv umfassen die Überlieferung (insbes. Sachakten, Karten, Konstruktionspläne, Fotos) staatlicher militärischer Stellen seit dem Jahre 1867 bis in die Gegenwart: die erhalten gebliebenen Unterlagen der preußisch-deutschen Armee, der Kaiserlichen Marine,
der Schutztruppen, der Freikorps, der Reichswehr sowie der Wehrmacht. Des Weiteren werden die Unterlagen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR archiviert. Der umfangreichste Teil der verwahrten Unterlagen stammt vom Bundesministerium der Verteidigung und seines nachgeordneten militärischen und zivilen Bereichs. Dazu kommen zahlreiche Nachlässe deutscher Militärangehöriger und sachthematische Sammlungen zur deutschen Militärgeschichte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Bundesarchiv-Militärarchiv, Wiesentalstr. 10, 19115 Freiburg
Telefon: (0761) 47817-0
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de
Abteilung Filmarchiv
Das Filmarchiv ist eines der größten Filmarchive der Welt und das zentrale deutsche Filmarchiv. Aufbewahrt werden Dokumentar- und Spielfilme, Fotografien, Plakate und sonstige Filmbegleitmaterialien von historischer und kulturelle Bedeutung.
Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Abteilung Bereitstellung (BE)
Die Abteilung R Deutsches Reich wurde 2018 zur Abteilung BE. Sie beherbergt die archivalischen Überlieferungen der zivilen Zentralbehörden des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs von 1867/71 bis 1945 sowie von Parteien einschließlich Personalunterlagen der NSDAP (ehem. Berlin Document Center) und Verbänden, Nachlässe von Privatpersonen und Sammlungen zur Geschichte des Deutschen Reichs, eine analoge und digitale Sammlung von NSDAP-Karten. In Berlin-Lichterfelde befinden sich ebenso die Bestände aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches (1495-1806), des Deutschen Bundes (1815-1867) sowie aus der Zeit der Revolution von 1848/49.
Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten
Weltkrieg (PA)
Zum 1. Januar 2019 wurde die Deutsche Dienststelle, auch Wehrmachtsauskunftststelle (WASt), mit allen Mitarbeitenden, Aufgaben und Beständen in das Bundesarchiv übergeleitet, wo eine neue Fachabteilung PA eingerichtet wurde, die weiterhin ihren Sitz in Berlin-Reinickendorf hat. In den ersten Nachkriegsjahren erhielt die Deutsche Dienststelle umfangreiche Unterlagen militärischer und militärähnlicher Verbände, darunter die erhalten gebliebenen Bestände der Marinepersonalakten von Mannschaftsdienstgraden, des Reichsarbeitsdienstes und Unterlagen der deutschen Kriegsgefangenen in britischer, amerikanischer, französischer und belgischer Gefangenschaft. Die der WASt ursprünglich übertragenen Aufgaben wurden durch die umfangreiche Kriegsfolgengesetzgebung wesentlich erweitert. Während anfangs vor allem Bescheinigungen für behördliche Zwecke erfragt wurden (Dienstzeitbescheinigungen oder Benachrichtigungen zwecks Schicksalsklärungen) überwiegen derzeit Anfragen zur Familiengeschichte und zu wissenschaftlichen Forschungsvorhaben.
Bundesarchiv, Eichborndamm 179, 13403 Berlin
Telefon: (030) 41904-440
E-Mail: poststelle-pa@bundesarchiv.de
Unterlagen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen
Das Archivgut bietet einen Überblick über die an bundesdeutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten seit 1958 anhängig gewesenen NS-Verfahren. Neben ihrer justizgeschichtlichen Bedeutung sind die Unterlagen auch ein aussagekräftiger Quellenbestand für die historische Erforschung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik sowie einzelner, auf bestimmte Personen, Orte und Institutionen oder Einheiten bezogener Verbrechen. Nebenamtlichem Schriftgut aus der NS-Zeit sowie Anklage- und Urteilsschriften werden Hunderttausende Aussageprotokolle von Beschuldigten, Zeugen und Opfern gesammelt, ausgewertet und bereitgestellt.
Bundesarchiv, Schorndorfer Straße 58, 71638 Ludwigsburg
Telefon: (07141) 8992-83
E-Mail: ludwigsburg@bundesarchiv.de
Lastenausgleichsarchiv
Das Lastenausgleichsarchiv verwahrt die Akten der Ausgleichsverwaltung. Sie dokumentieren die Schäden, die durch Vertreibung und Flucht aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie den deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Vollständig überliefert sind die Feststellungsakten der Ausgleichsämter zu Schäden an landwirtschaftlichem, Grund- und Betriebsvermögen. Hinzu kommen die Gemeindeseelenlisten, mit denen die ehemaligen Gemeinden östlich von Oder und Neiße rekonstruiert wurden, sowie Akten der Heimatauskunftstellen, des Hauptamts für Soforthilfe/Bundesausgleichsamt, die Unterlagen des Kirchlichen Suchdienstes, der 1945-2015 für Ermittlung und Betreuung von deutschen zivilen Vermissten und Spätaussiedelnde in Folge der Vertreibungen zuständig war.
Bundesarchiv, Dr. Franz-Straße 1, 95445 Bayreuth
Telefon: (0921) 4601-0
E-Mail: laa@bundesarchiv.de
Abteilung Bundesrepublik Deutschland (B)
Koblenz ist Standort der Fachabteilung B. Sie ist verantwortlich für das gesamte zentrale zivile staatliche Archivgut der Bundesrepublik Deutschland seit 1949, sei es analog oder digital, sowie der westlichen Besatzungszonen, aber auch für Schriftgut privater Herkunft. In dieser Abteilung entstehen die Editionen »Kabinettsprotokolle der Bundesregierung«, »Dokumente zur Deutschlandpolitik« und »Akten der Reichskanzlei«.
Bundesarchiv, Potsdamer Str. 1, 56075 Koblenz
Telefon: (0261) 505-0
E-Mail: koblenz@bundesarchiv.de
Abteilung DDR
Die Abteilung DDR verwaltet die zivile Überlieferung des zentralen Staatsapparates der DDR und seiner Vorläuferbehörden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Die Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) befinden sich in der Obhut des Stasi-Unterlagen- Archivs, das seit 2021 zum Bundesarchiv gehört, aber in Berlin-Lichtenberg verbleibt.
Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen
der DDR (SAPMO)
Das Archivgut umfasst die Unterlagen des Politbüros der SED und der Büros einzelner Funktionäre, des Zentralkomitees mit seinen Abteilungen sowie parteieigener Schulungseinrichtungen von 1946 bis 1990. Mit dem Parteiarchiv der SED ging auch das dort verwahrte Archivgut der KPD, das von der Gründung 1919 bis zum Ende der illegalen Aktivität in der Bundesrepublik 1971 entstanden war, an die SAPMO über. Dazu kommen Gewerkschaftsbestände, in denen sich u.a. Unterlagen zur Sozialversicherung oder zum Feriendienst befinden. Weiteres Material aus Massenorganisationen wie der FDJ mit der Pionierorganisation Ernst Thälmann, vom Kulturbund und von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft sowie über 400 Nachlässe stehen zur Benutzung bereit.
Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Telefon: (030) 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA PK)
Das Geheime Staatsarchiv ist eines der größten deutschen Staatsarchive. Zu finden sind hier Dokumente zur Geschichte Berlin-Brandenburgs, darunter Dokumente zu Haus undHof der Hohenzollern sowie zur Preußischen Armee (Überlieferungen bis 1866/67 zur Militärverwaltung, Truppenführung, Militärgeschichtsschreibung und Militärpersonenstandsaufschreibung).
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz,
Archivstr. 12-14, 14195 Berlin
Telefon: (030) 266 44 7500
E-Mail: posteingang@gsta.spk-berlin.de
Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv
Folgende Bestände stehen im Kriegsarchiv zur Verfügung: Alter Bestand (1648-1914), Truppenakten des Ersten Weltkrieges, Akten aus den Folgeeinrichtungen der Bayerischen Armee, personenbezogene Akten, Handschriften und Nachlässe, Karten, Pläne, Bilder, Fotos. Erwähnenswert ist die Archivbibliothek mit Bestand zur bayerischen und deutschen Militärgeschichte sowie Vorschriften (Ende des 17. Jh bis 1945, darunter auch preußische).
Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv,
Schönfeldstr. 5-11, 80539 München
Telefon: (089) 28 638-2596
E-Mail: poststelle@bayhsta.bayern.de
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Das Hauptstaatsarchiv ist das Ministerialarchiv des Landes Baden-Württemberg und Archiv der ehemaligen württembergischen Zentralbehörden. Es beherbergt Unterlagen der württembergischen Militärverwaltung für die Zeit nach 1806. Angesichts der nahezu vollständigen Vernichtung des Heeresarchivs Potsdam 1945 findet man hier militärische Unterlagen, die über Württemberg hinaus und für die preußisch-deutsche Heeresgeschichte bedeutsam sind.
Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4,
70173 Stuttgart
Telefon: (0711) 212-4335
E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de
Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr
Das Archiv sammelt Dokumentationsgut zur Geschichte der Militärseelsorge. Georg Werthmann (1898-1980), Feldgeneralvikar der Wehrmacht und erster Militärgeneralvikar für die Bundeswehr begann 1945 Unterlagen zur Geschichte der Katholischen Feldseelsorge aufzubewahren. Diese Sammlung bildet den Ursprung des heutigen Archivs, in dem man u.a. Aktensplitter der Katholischen Feldpropstei in Berlin, Aktenbestände der Katholischen Militärseelsorge seit 1956, Militärkirchenbücher aus katholischen Militärpfarreien seit 1730, Nachlässe von Militärseelsorgern und ein Bildarchiv findet.
Archiv des Katholischen Militärbischofs, Am Weidendamm 2,
10117 Berlin
Telefon: (030) 20617-170
E-Mail: archiv@katholische-soldatenseelsorge.de
Bitte wenden Sie sich an:
Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs in Freiburg/Breisgau
Archivfachlicher Dienst:
Telefon: 0761 47817 864
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam
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