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Forschung und Publikationen

ITMG - Call for Papers: Streitkräfte zwischen den Weltkriegen
Die 63. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) findet dieses Jahr vom 11. bis zum 13. September 2024 im Kongresshotel Potsdam statt. Wir blicken auf die Streitkräfte zwischen den Weltkriegen und stellen Erfahrungen und Erwartungen in das Zentrum der Überlegungen. Dabei soll der Fokus über die nationale Perspektive hinaus gehen und trans- und internationale Perspektiven mit einbeziehen.

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung 1/2024
Die Geschichte aktueller Krisenherde: Die neue Ausgabe 1/2024 der Zeitschrift „Militärgeschichte“ beleuchtet die Hintergründe gegenwärtiger Brennpunkte. Sie zeigt auf, was militärische Allianzen im Guten wie im Schlechten bewirken können und welche militärischen Taktiken und Prinzipien zu Sieg und Niederlage beitrugen.

Bevölkerungsbefragung 2023: Was bleibt von der Zeitenwende in den Köpfen?
Russlands großangelegte Invasion der Ukraine führte 2022 zu teils dramatischen Veränderungen im verteidigungspolitischen Meinungsbild in Deutschland. Was bleibt von der Zeitenwende in den Köpfen? Die repräsentativen Ergebnisse der jährlichen Bevölkerungsbefragung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr geben Antworten. An der Umfrage aus dem Jahr 2023 nahmen über 2.200 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teil.

Ukraine-Dossier

Vor 10 Jahren: Russland annektiert die Krim
Der Krieg in der Ukraine, er dauert in diesem März 2024 keine zwei, sondern bereits zehn Jahre. Denn schon im Februar 2014 mit dem Auftauchen der „grüne Männchen“ auf der zur Ukraine gehörenden Halbinsel begann der russische Angriff wie unser Autor Tim Geiger zeigt. Dieser Beitrag stammt aus der Ausgabe 1/24 der Zeitschrift „Militärgeschichte“.

Das Streben nach Deutungshoheit. Berichterstattung zum Krieg in der Ukraine
Der Krieg in der Ukraine wird nicht zuletzt auf einem medialen Schlachtfeld ausgetragen. Es geht hierbei um die Beeinflussung von Meinungen, Narrativen und letztlich um die Bereitschaft, den Kampf fortzuführen beziehungsweise zu unterstützen. Zahlreiche Akteure sind an diesem Ringen beteiligt, auch hier kann bislang kein klarer Sieger benannt werden.

Afghanistan-Dossier

Umkämpftes Land. Die Geschichte Afghanistans
Afghanistan ist ein Land, das seit Jahrhunderten nicht zur Ruhe kommt. Die meisten verbinden mit Afghanistan nur die Herrschaft der Taliban, Terrorgruppen wie al-Qaida und den 20-jährigen Einsatz der NATO, der auf die Terroranschläge am 11. September 2001 folgte. Die Geschichte des Landes ist jedoch deutlich vielfältiger und komplexer.

Zugehört - Podcast 

10 Jahre Krim-Annexion: Der Beginn eines Angriffskrieges
Mit einem Landraub beginnt Russland einen Krieg den es bis heute führt: die Annexion der ukrainischen Krim. In dieser „Zugehört“-Folge, spricht Dr. Tim Geiger vom Institut für Zeitgeschichte über die Hintergründe und Folgen des russischen Völkerrechtsbruchs: „Der Krieg in der Ukraine beginnt 2014 und nicht mit der Vollinvasion 2022“, so der Historiker.

Angelesen - Audio-Buchjournal

Die Bundeswehr in Afghanistan
In dieser Folge von „Angelesen“, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir das Buch von Philipp Münch, „Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Konflikten“ vor. Das Werk erschien im Jahr 2015 im Rombach Verlag. 

Das Afghanistan-Tagebuch „Hier ist Krieg!“
In dieser Folge von „Angelesen“, dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir das Buch von Markus Götz, „Hier ist Krieg.“ Afghanistan-Tagebuch 2010, herausgegeben von Christian Hartmann vor. Das Werk erschien im Jahr 2021 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Veranstaltungen

Buchvorstellung: Deutsche Blauhelme in Afrika
Am Dienstag, dem 5. März 2024, um 18 Uhr wird das Buch von Dr. Torsten Konopka „Deutsche Blauhelme in Afrika. Die Bundesrepublik Deutschland und die Missionen der Vereinten Nationen Anfang der 1990er Jahre“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Warum trat die Regierung der Bundesrepublik Deutschland ab Ende der 1980er Jahre zunehmend weltweit als sicherheitspolitischer Akteur in Erscheinung? Warum engagierte sie sich in multinationalen Missionen der Vereinten Nationen (VN) etwa in Namibia, Somalia oder Ruanda mit Polizisten oder Soldaten – und in anderen Missionen in Afrika im gleichen Zeitraum nicht? Gestützt auf ministerielle Archivquellen untersucht Torsten Konopka die Prozesse der nationalen Entscheidungsfindung, die zu einer Beteiligung oder Nichtbeteiligung an VN-Missionen in Afrika führten. Das Buch leistet einen politik- sowie militärgeschichtlichen Beitrag zur Genese der frühen Auslandsverwendungen der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes.

Aktuelles

Interview zur neuen Sammlungslandkarte
Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hat eine interaktive Online-Landkarte erstellt, um einen umfassenden Einblick in das breite Angebot der historischen Bildung in der Bundeswehr zu ermöglichen. Sie bietet Informationen zu Standorten, Inhalten, Öffnungszeiten und Kontaktdaten aller Ausstellungen.

Neues Dossier: Afghanistan
Derzeit blickt die Welt auf den Nahen Osten oder die Ukraine, aber nach Afghanistan? Obwohl die Bundeswehr dort fast 20 Jahre lang im Einsatz war ist dessen Vergangenheit fast vergessen. Das neue Afghanistan-Dossier des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr widmet sich der Geschichte des Krieges, aber auch der von Land und Leuten.

Ausgewählte Beiträge über das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Medien

faz.de: Mehr Können als Wollen
Rezension zu Torsten Konopka: Deutsche Blauhelme in Afrika.

Forschung und Publikationen

Deutsche Blauhelme in Afrika. Die Bundesrepublik Deutschland und die Missionen der Vereinten Nationen Anfang der 1990er Jahre
Torsten Konopka analysiert umfassend das politische, bürokratische und militärische Handeln der Bundesrepublik Deutschland in Afrika im Rahmen der Vereinten Nationen. Schwerpunkt der Studie sind die Engagements in Namibia, Westsahara, Somalia und Ruanda in den 1990er Jahren.

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung Heft 4/2023
Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Militärgeschichte“ bietet einen Streifzug durch die Jahrhunderte der Militärgeschichte. Von den Germanienfeldzügen der Römer über militärische Entwicklungen der Frühen Neuzeit bis hin zur Militärgeschichte des Kalten Krieges in Ost und West.

Ukraine-Dossier

Am Rande des Schlachtens
Die Artillerie donnert, während Chirurg Dmytro mit anderen Medizinern die Verwundeten für den Weitertransport ins Hinterland stabilisiert. Für das russische Militär sind er und sein Team ein Ziel. Ein Beitrag des Kriegsfotografen Till Mayer zu unserem Ukraine-Dossier.

Zugehört - Podcast 

Völkerschlacht bei Leipzig: Zeitenwende von 1813?
Vor 210 Jahren versammelten sich Kaiser, Könige und Heere Europas vor den Toren der Messestadt Leipzig, um in der Völkerschlacht über das Schicksal unseres Kontinents zu entscheiden. Über eine halbe Millionen Soldaten aus verschiedenen Nationen kämpften auf dem Schlachtfeld in der Mitte Deutschlands: Ein Wendepunkt unserer Geschichte, oder gar eine Zeitenwende?

Angelesen - Audio-Buchjournal

Das Große Hauptquartier im Ersten Weltkrieg
1914 trat Deutschland mit dem Großen Hauptquartier als zentralem Führungsinstrument in den Krieg ein. In ihm versammelten sich neben Kaiser Wilhelm II. die wichtigsten politischen und militärischen Entscheidungsträger des Kaiserreichs. Diese Studie fragt nicht nur danach, was das Große Hauptquartier war, sondern wie man dort Führung organisierte, wie Entscheidungsprozesse abliefen und wie zeitgemäß es war. In dieser Folge stellen wir das Buch von Gerhard P. Groß, „Das Große Hauptquartier im Ersten Weltkrieg“ aus der Reihe „Zeitalter der Weltkriege“ vor. Das Werk erschien im Jahr 2022 im De Gruyter-Oldenbourg Verlag.

Vom Kadetten bis zum Admiral
Die Royal Navy und die Kaiserliche Marine erlebten seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einen grundlegenden Wandel. Prägten anfangs Segelschiffhybride als Hauptkampfmittel die beiden Flotten, dominierten sie Großkampfschiffe vor Beginn des Ersten Weltkrieges. In dieser Folge stellen wir das Buch von Christian Jentzsch „Vom Kadetten bis zum Admiral. Das britische und deutsche Seeoffizierkorps 1871-1914“ vor. 

Veranstaltungen

18. - 20. Oktober 2023: Workshop: Zeitenwende in der öffentlichen Meinung
Vom 18. bis 20. Oktober 2023 findet im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ein gemeinsamer Workshop mit der ERGOMAS Working Group „Public Opinion, Mass Media, and the Military“ zur wissenschaftlichen Erforschung von Zeitenwenden in der öffentlichen Meinung zu außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen statt. 

19. Oktober 2023: Buchpräsentation: Peter Tauber: Der Hitlerputsch 1923
Am 9. November des Krisenjahres 1923 versuchte Adolf Hitler die Macht in Deutschland an sich zu reißen - aber scheiterte. Fast 100 Jahre später, am 19. Oktober 2023, wird Dr. Peter Taubers neues Buch „Der Hitlerputsch 1923“ in der Berliner Julius-Leber-Kaserne vorgestellt. Auf die Buchpräsentation folgt eine Podiumsdiskussion mit Stehempfang.

03. November 2023: Workshop: Militär in der Provinz im Stadtmuseum Cottbus
Perspektivwechsel zur Forschung zwischen urbanen und provinziellen Räumen. Das vielschichtige mentale wie strukturelle Verhältnis von ziviler und militärischer Gesellschaft in der Provinz wird fokussiert. 

Aktuelles

Historikertag: Sektion „Staatlichkeit und Streitkräfte“
Staat und Militär waren immer wieder umstritten – diese Beobachtung lag einer Sektion zugrunde, die auf dem gerade zu Ende gegangenen Historikertag 2023 in Leipzig stattgefunden hat. In der Sektion „Der umstrittene Leviathan“ diskutierten Wissenschaftler des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden darüber, welche Bedeutung Staatlichkeit und Streitkräfte in der europäischen Zeitgeschichte hatten.

„Interdisziplinär arbeiten“: Interview mit Professor Searle
Der Militärhistoriker Prof. Dr. Dr. Alaric Searle ist Leitender Wissenschaftler des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr). Nach über acht Wochen im Amt ist es Zeit für ein längeres Gespräch zur Person, aber auch zu wissenschaftlichen Zielen und Ideen.

Ausgewählte Beiträge über das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Medien

zeit.de: Mehr Soldaten nehmen Militärseelsorge in Anspruch
Etwa die Hälfe der Bundeswehrsoldaten hat laut einer Studie schon einmal Angebote der Militärseelsorge wahrgenommen. Mehr als 90 Prozent befürworten die Angebote.
 

Forschung und Publikationen

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung Heft 3/2023
Wie schnell sich ein scheinbar eingefrorener Konflikt verschärfen oder im Gegenteil durch Annäherung wandeln und entspannen kann, zeigen zwei Episoden aus dem Kalten Krieg, denen sich das Heft 3/2023 der „Militärgeschichte“ widmet. Themen des Heftes sind zudem die Schlacht um Kursk 1943 und der Einsatz der Bundeswehr in Somalia zu Beginn der 1990er Jahre.

Der Stahlhelm – Bund der Frontsoldaten. Eine Veteranenorganisation und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus
Dennis Werberg gibt einen umfassenden Einblick in eine der großen Veteranenorganisationen der Weimarer Republik. Die demokratiefeindliche Bewegung rivalisierte und kooperierte mit dem Nationalsozialismus. 1935 aufgelöst, erfolgte 1951 für kurze Zeit ihre erfolglose Wiederbelebung.

Der Sport des Militärs. Perspektiven aus Forschung, Lehre und Praxis
Dieses Buch ist das erste umfassende Werk, das sich dem Zusammenhang von Sport und Militär aus verschiedenen Blickwinkeln nähert: sozialwissenschaftlich, historisch, sportwissenschaftlich und psychologisch. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf dem 20. Jahrhundert.

Ukraine-Dossier

Wer zahlt für einen Krieg? Reparationen in der Geschichte
Menschenraub, Kisten voller Gold und Landabtretungen: Reparationen sind kein neues Phänomen. Schon in der Antike mussten Kriegsverlierer zahlen. Für den Willen der Sieger, die Besiegten schwächen und demütigen, steht der sprichwörtlich geworden „Karthagische Frieden“.

Zugehört - Podcast

Gespräche am Ehrenmal: Innere Führung – bewährt und zeitgemäß?
In der achten Folge der „Gespräche am Ehrenmal'' dreht sich alles um die Frage ob sich die Innere Führung bewährt hat, oder nicht mehr zeitgemäß ist. Zum 65. Gründungstages des Beirates für Fragen der Inneren Führung wird im Dialogforum des Verteidigungsministerium diskutiert, ob mit der Zeitenwende auch die Führungsphilosophie der Bundeswehr angepasst werden muss.

Angelesen - Audio-Buchjournal

Neue Reihe: Die „Gründergeneration“ der Bundeswehr
Die neue „Angelesen“-Reihe widmet sich der „Gründergeneration“ der Bundeswehr: den Offizieren, die unsere Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg aufbauten und gestalteten. Wer waren die Generale und Admirale, die mit ihren Erfahrungen, Ideen und Taten das Fundament unserer Truppe legten? Wie gelang es ihnen, mit Biografien aus der kaiserlichen Armee, der Reichswehr oder der Wehrmacht die Streitkräfte der neuen Demokratie aufzubauen? Im Interview erklärt Oberst Dr. Hartmann warum wir uns intensiv mit dieser Generation auseinandersetzen sollten.

Ulrich de Maizière
John Zimmermann, „Ulrich de Maizière. General der Bonner Republik 1912 bis 2006“

Johann Adolf Graf von Kielmansegg
Karl Feldmeyer und Georg Meyer, „Johann Adolf Graf von Kielmansegg 1906-2006. Deutscher Patriot, Europäer, Atlantiker“

Dem Frieden verpflichtet. Wolf Graf von Baudissin
Dagmar Bussiek, „Dem Frieden verpflichtet. Wolf Graf von Baudissin (1907-1993). Die Biografie“

Aktuelle Karte

Die Zerschlagung der Tschechoslowakei 1938/ 39
Die heutigen Staaten Tschechien und Slowakei sind aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Osteuropa in den letzten Monaten in den öffentlichen Fokus gerückt, nicht zuletzt wegen der Stationierung deutscher Soldatinnen und Soldaten in der Slowakei. Der Ursprung beider Staaten liegt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Tschechoslowakei als eigenständiger Staat nach dem Ersten Weltkrieg gegründet und kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wieder zerschlagen worden ist.

Veranstaltungen

62. Internationale Tagung für Militärgeschichte: Die Gewalt ist ein „wahres Chamäleon“ - jetzt mit Programm und Anmeldeformular
Die 62. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) findet dieses Jahr vom 12. bis zum 14. September 2023 statt. Titel ist „Die Gewalt ist ein 'wahres Chamäleon' - Transformationen, Persistenzen und Emergenzen militärischer Gewaltsamkeiten“. Im Zentrum der Tagung steht das Verhältnis von Zeitlichkeiten und militärischer Gewalt. Tagungsorte sind das Dresdener Tagungshotel mightyTwice und das Militärhistorischen Museum der Bundeswehr.

Aktuelles

Dissertationspreis 2023 der Universität Potsdam
Friederike Hartung aus dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr wurde am 29. Juni 2023 mit dem Preis für die herausragende Promotion 2022 an der Universität Potsdam ausgezeichnet. Die Historikerin Major Dr. Friederike Hartung forschte zur politischen und militärischen Bedeutung der deutschen bodengebundenen Luftverteidigung seit der deutschen Wiedervereinigung bis zur russischen Annexion der Krim im Jahr 2014.

Evaluation des Wissenschaftsrates: „gute bis hervorragende“ Forschungs- und Transferleistungen
Der Wissenschaftsrat, eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland, veröffentlichte seine Stellungnahme und den Bewertungsbericht zum Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr). Der Wissenschaftsrat hebt dabei die große Bedeutung des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr für das Bundesministerium der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung) und für die Bundeswehr hervor. Er betont die „guten bis hervorragenden“ Leistungen bei der militärgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Forschung sowie bei der historischen Bildung und der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Bedeutung von KIkünstliche Intelligenz Tools für die Forschung
Am 20. Juni 2023 befasste sich die Jahresveranstaltung der Potsdam Graduate School mit der Bedeutung von sogenannten „KIkünstliche Intelligenz-Tools“ für die Forschung. Im Rahmen von Vorträgen, Workshops und vertiefenden Diskussionen wurden dabei unter anderem die Themen „Future Skills“ und „Data Literacy“ sowie die Anwendungsmöglichkeiten von KIkünstliche Intelligenz-Tools für die Forschung diskutiert.

“Shaping nations for conflict and war”
Vom 22.-26. Mai 2023 fand in Sibiu (Rumänien) die 22. Konferenz der Euro-Atlantic Conflict Studies Working Group (CSWG) des Partnership for Peace (PfP) Konsortiums statt. Gastgeber der Konferenz war Rumänien mit dem Institute for Political Studies of Defence and Military History (ISPAIM), einem engen Kooperationspartner des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr), das durch Dr. Johann Schmid (Forschungsbereich Sicherheitspolitik und Streitkräfte) vertreten wurde.

Neue Schlaglichter auf Identität und Tradition in der Bundeswehr
Vom 22. bis 25. Mai 2023 fand die 39. Arbeitstagung des Museums- und Sammlungsverbundes der Bundeswehr in Rostock und Umgebung statt. Unter dem Leitthema „Identität | Tradition | Erinnerungskultur“ trafen sich Projektbeauftragte, Forschende und Lehrende aus den Militärgeschichtlichen und Lehrsammlungen sowie Regionalen Ausstellungen der Bundeswehr, dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr und dem Bundesministerium der Verteidigung zum fachlichen Austausch.

Ausgewählte Beiträge über das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Medien

Spiegel: Sport und Krieg: Fitmacher für die Front 
Mit Militärsoziologe Prof. Martin Elbe

DLF Nova: Die Geschichte der Wehrpflicht und ihrer Aussetzung
Mit Militärhistoriker Oberstleutnant Dr. Heiner Möllers

Tagesspiegel: Lehren aus dem Ukraine-Krieg: Wie Europa den Panzer wiederentdeckte
Mit Dr. Markus Pöhlmann

Forschung und Publikationen

Bewerberstudie 2022
Die Personalgewinnung stellt heute für alle Arbeitgeber eine Herausforderung dar. Welche Gründe motivieren dazu sich für den Dienst als Soldatin oder Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr zu bewerben? Welche Erfahrungen machen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber im Verlauf des Bewerbungsprozesses? Der aktuelle Forschungsbericht „Bewerberstudie 2022. Vom anfänglichen Interesse bis zur abgeschlossenen Bewerbung“ präsentiert hierzu Ergebnisse.

Zur Geschichte des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
Im aktuellen Heft 1/2023 der Militärgeschichtlichen Zeitschrift (MGZ) veröffentlicht Dr. Markus Pöhlmann eine Studie zur frühen Geschichte des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFAMilitärgeschichtliches Forschungsamt), einer der beiden Vorgängerinstitutionen des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Er untersucht besonders die Entstehungsgeschichte des herausragenden, zehnbändigen Reihenwerks »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg«.

Zugehört - Podcast

Meinung und Öffentlichkeit in der „Zeitenwende“
Warum ist die öffentliche Meinung für Verteidigung relevant? In dieser Podcast-Folge diskutieren Sarah Brockmeier von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Militärsoziologe Dr. Timo Graf vom ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr  über die Bedeutung der öffentlichen Meinung im Kontext der „Zeitenwende“.

Angelesen - Audio-Buchjournal

Verständigung mit Frankreich. Das vergebliche Plädoyer des Oberst Dr. Hans Speidel
Warum ist Hans Speidel, Gründergeneral und erste deutsche NATO-Befehlshaber für die Bundeswehr traditionswürdig, obwohl er vormals als Offizier der Wehrmacht seine Tätigkeit in den Dienst des NSNationalsozialismus-Regimes stellte?

Deutsche Generale 1945-1990
Die Geschichte der deutsch-deutschen Generalität ist mehr als eine Aneinanderreihung einzelner Biografien. Die Analyse des Personalkörpers der jeweiligen militärischen Elite bietet vielmehr Einblicke in die Grundstrukturen des deutschen Militärs.

Der Unterführer als Feldherr
Die Auftragstaktik wird in der Literatur als wesentlicher Grund für die deutschen taktisch-operativen Erfolge in den Kriegen von 1866 bis 1945 bezeichnet. Die vorliegende Studie untersucht dieses Führungsprinzip für das deutsche Heer von 1935 bis 1945 aus ganzheitlicher Sicht.

Aufgeblättert - Unser Bücherschatz

Recueil de Planches - Art Militaire, ca. 1770
Zwischen 1751 und 1780 schrieben 141 namentlich bekannte Autoren an einer Enzyklopädie, die das gesamte Wissen der Zeit in einem Werk zusammenfasste. Es entstanden insgesamt 35 Bände mit mehr als 70.000 Artikeln auf 18.000 Seiten. 11 reine Bildbände enthalten 2.885 Kupferstiche, darunter die hier vorgestellten 38 Bildtafeln zur Militärkunst.

Veranstaltungen

7. Juni 2023: Die Bundeswehr auf dem Balkan. Zwischen Krieg und Friedenseinsatz

War die Bundeswehr eine der Kriegsparteien der Jugoslawienkriege? Die Balkaneinsätze der Bundeswehr fanden eingebunden in unterschiedliche institutionelle Rahmen statt und umfassten das gesamte militärische Spektrum von der Hilfsoperation bis zum Kampf. Agilolf Keßelring legt seinem Buch „Die Bundeswehr auf dem Balkan. Zwischen Krieg und Friedenseinsatz“ eine fundierte Gesamtdarstellung der deutschen Operationen vor.

14. Juni 2023: Invictus - Geschichte und Gegenwart des Reha-Sports im Militär

Viele Soldatinnen und Soldaten sind im Laufe ihrer Dienstzeit damit konfrontiert aufgrund von Erkrankungen oder Verletzungen ihre körperliche und psychische Leistungsfähigkeit wiederherstellen zu müssen – das gilt auch für Veteranen nach Einsätzen. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr veranstaltet zu diesem Thema einen Workshop und präsentiert die Publikation „Der Sport des Militärs. Perspektiven aus Forschung, Lehre und Praxis“.

Save the date

06.-07. Juli 2023: Tagung Politische Soziologie des Krieges
Bestandsaufnahme der soziologischer Forschung zu Krieg und militärischer Gewalt und Forschungsperspektiven

12.-14. September 2023: 62. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) 
Die Gewalt ist ein „wahres Chamäleon“. Transformationen, Persistenzen und Emergenzen militärischer Gewaltsamkeiten

Call for Papers

16.-17. November 2023: Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) – vertreten durch den wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte – veranstaltet in Kooperation mit dem ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, der Universität Potsdam, dem Arbeitskreis Militärgeschichte sowie dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft der Frühen Neuzeit am 16. und 17. November 2023 am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam ein Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte.

Weiteres

Stauffenberg-Gedenken in Tunesien
Zum Gedenken an Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde auf der deutschen Kriegsgräberstätte nahe Tunis in Anwesenheit hochrangiger Diplomaten eine Gedenktafel eingeweiht. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Jörg Echternkamp vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Frauen für Frauen: Versammlung in Potsdam
Zum intensiven Netzwerken und zum regen Austausch trafen sich Anfang Mai fast 60 Frauen aus dem Zentrum für Innere Führung (ZInFüZentrum Innere Führung), den Militärhistorischen Museen in Dresden und Gatow (MHM) sowie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.

Ausgewählte Beiträge über das ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Medien

Welt: Armee der ostdeutschen Unterschicht? Von wegen
Artikel zur Bewerberstudie 2022

MDR: Bundeswehr-Bewerber sind überdurchschnittlich gebildet
Interview zur Bewerberstudie mit Autor Prof. Dr. Elbe  

Neuerscheinungen

Militärgeschichtliche Zeitschrift 1/23

Das aktuelle Heft der MGZ präsentiert die Vielfalt und Konjunkturen moderner Militärgeschichtsschreibung. Während sich der erste Aufsatz mit den Nachrichtendiensten in der dänischen Armee zur Zeit des Deutsch-Dänischen Krieges beschäftigt, nimmt der zweite Großbeitrag »Zeit« als Gegenstand der historischen Gewaltforschung am Beispiel der Belagerung von Leningrad in den Blick. Der dritte Aufsatz beschreibt die Anfänge des Reihenwerkes »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg« und verbindet Militärgeschichte, Behördenforschung, Wissenschaftsgeschichte und Zeitgeschichte miteinander.

Jahresbericht 2022

Der Jahresbericht des Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr für 2022 ist online verfügbar. Er enthält eine Nachlese zu wichtigen Veranstaltungen und die individuellen Bilanzen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch der Evaluation des ZMSBwdurch den Wissenschaftsrat, als einem der arbeitsbestimmenden Ereignisse im vergangenen Jahr, ist ein Text gewidmet.

„Zugehört“ - Podcast 

Neu auf den Audio-Apps: Gespräche am Ehrenmal
Die siebte Folge der ,,Gespräche am Ehrenmal'' des Verteidigungsministeriums sind nun über die Audio-Apps des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr zu hören. Bei „Zugehört“ auf Apple Podcasts oder Spotify geht es in dieser Folge um die Tradition der Truppe. Fünf Jahre nach dem Traditionserlass von 2018 ist es Zeit ein erstes Resümee in „Mut zur Tradition! Zwischenbilanz nach fünf Jahren neuem Traditionserlass“ zu ziehen.

Deutsche Ausbildungsmission im Irak
In der Folge geht es um die Ausbildung der Peschmerga für ihren Kampf gegen den Islamischen Staat. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Fragen der Ausbildungsgestaltung und der multinationalen Kooperation sowie der aus dem Einsatz zu ziehenden Lehren. 

„Angelesen“ - Audio-Buchjournal

Blitzkrieglegende. Der Westfeldzug 1940
Will man die wichtigsten und einflussreichsten Bücher der letzten 30 Jahre zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs benennen, so darf dieses Werk keinesfalls fehlen. Weltweit gilt Friesers Studie an zahlreichen Militärakademien als essentielle Lektüre für das Verständnis des im Englischen so bezeichneten „manoeuvre warfare“.

Die militärische Elite des Kaiserreichs. 24 Lebensläufe
Lukas Grawe ist der Herausgeber des Sammelbandes, an dem zahlreiche renommierte Historiker mitwirken. Sie beschreiben 24 Generale, Admirale und zwei Obersten der deutschen militärischen Führung, die im Ersten Weltkrieg sowie - in wenigen Ausnahmen - auch in der Weimarer Republik exponierte Ämter inne hatten. 

Mit Hitler reden. Der Weg vom Appeasement zum Zweiten Weltkrieg
Der Autor Tim Bouverie hinterfragt die britische Außenpolitik des Premierministers Neville Chamberlain gegenüber Hitler und Deutschland in den bis 1939. Chamberlains Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik) wird vorgeworfen, Deutschlands aggressive Außenpolitik missverstanden zu haben und damit dem Weg in den von Hitler gewollten Zweiten Weltkrieg Vorschub geleistet zu haben.

Aufgeblättert - Unser Bücherschatz

Histori von dem Tartarischen Kriege, 1654
Martino Martini (Missionar des Jesuitenordens in China) veröffentlichte 1654 in Rom „De bello Tartarico historia“, das im selben Jahr in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Histori von dem Tartarischen Kriege wieder die Sineeser“ erschien. Darin verarbeitet der Autor eigene Erlebnisse in China und die Geschichte des Landes von 1616-1651. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht der Einfall der Mandschu, die Martini als Tataren bezeichnet.

Veranstaltungen

17. Mai 2023: Russlands Krieg gegen die Ukraine: Auswirkungen auf Moskaus militärische und sicherheitspolitische Kooperationen im postsowjetischen Raum

Die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS), die Anfang 2021 ihren ersten Militäreinsatz in Kasachstan absolviert hat, verliert mit Russlands Angriffskrieg in der Ukraine massiv an Bedeutung. Was bedeutet das für Russlands regionale Hegemonialambitionen? Welche Risiken und Chancen ergeben sich für Deutschland, EU und NATO?

24./25. Mai 2023: Workshop „Reichswehr und Technik. Deutsche Streitkräfte zwischen politischer Beschränkung und militärischer Erwartung 1918-1935“

Mit seinem zweiten Reichswehr-Workshop am 24./25. Mai 2023 stellt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) das Thema „Reichswehr und Technik“ in den Mittelpunkt. Untersucht wird das Spannungsfeld zwischen Enttechnisierung und der Notwendigkeit des Zugriffs auf moderne Militärtechnik.

Save the date

06.-07. Juli 2023: Tagung Politische Soziologie des Krieges: Bestandsaufnahme der soziologischer Forschung zu Krieg und militärischer Gewalt und Forschungsperspektiven
12.-14. September 2023: 62. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG): Die Gewalt ist ein „wahres Chamäleon“. Transformationen, Persistenzen und Emergenzen militärischer Gewaltsamkeiten

Ausgewählte Beiträge des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in den Medien

faz.net, Bundeswehr und NVANationale Volksarmee: Die entfremdeten Brüder

Neuerscheinungen

Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung „Das Krisenjahr 1923. Demokratie in Gefahr!“ zum Download
Vor hundert Jahren geriet die erste deutsche parlamentarische Demokratie in Gefahr. Aufstände und Unruhen erschütterten die damalige Weimarer Republik. Das Heft 2/2023 der »Militärgeschichte« widmet sich im Schwerpunkt dem Krisenjahr 1923. Weitere Themen: Hitlerputsch (Tauber), 17. Juni 1953 (Storkmann), Kriegsfotografie (Marnetté), Westfälischer Frieden von 1648 (Riemer) und die Deutsche Flotte von 1848-53 (Jentzsch).

Die Bundeswehr auf dem Balkan. Zwischen Krieg und Friedenseinsatz
Mit „Die Bundeswehr auf dem Balkan. Zwischen Krieg und Friedenseinsatz“ liegt der dritte Band aus der Reihe „Bundeswehr im Einsatz“ vor. Das Buch, verfasst von Agilolf Keßelring, bietet die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung der Balkaneinsätze der Bundeswehr – von humanitären Hilfsoperationen bis zum Kampfeinsatz.

Views of Violence. Representing the Second World War in German and European Museums and Memorials
Der Historiker Jörg Echternkamp (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) und der Literaturwissenschaftler Stephan Jaeger (University of Manitoba, Winnipeg) haben einen international angelegten Band zur europäischen Kriegserinnerung des Zweiten Weltkrieges veröffentlicht. Hier sind interdisziplinäre Beiträge zusammengestellt, die sich zum einen auf Museen, zum anderen auf Gedenkstätten und Erinnerungslandschaften in Europa konzentrieren - vor und nach dem Ende des Kalten Krieges. 

Podcast „Zugehört“

Der Genozid an den Jesiden
Der Deutsche Bundestag anerkannte am 19. Januar 2023 die Verbrechen des IS"Islamischer Staat" welche 2014 auf irakischem Territorium gegen Jesidinnen und Jesiden verübt wurden, als Völkermord. Auch nach diesem wichtigen Schritt, stehen die jesidische Gemeinschaft, der Irak und Deutschland immer noch vor vielen Herausforderungen, welche den Frieden in der Region gefährden können.

Audio-Buchjournal „Angelesen“

Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie
Das Buch widmet sich der Geschichte der ersten deutschen Demokratie und schildert Deutschlands Weg von der gescheiterten parlamentarischen Demokratie hin zur nationalsozialistischen Diktatur. Der Autor Heinrich August Winkler ist Historiker. Von 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 hatte er einen Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.  

Veranstaltung

Workshop zum europäischen Leitbild des Militär
Tagungsbericht online: Vom 16. bis 17. März 2023 führte die International Society for Military Ethics in Europe (EuroISME) am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr einen Workshop unter dem Motto „Merkmale eines europäischen Leitbildes für die Militärethik“ durch.

Save the date

17. Mai 2023: Abendvortrag „Russlands Krieg gegen die Ukraine: Auswirkungen auf Moskaus militärische und sicherheitspolitische Kooperationen im post-sowjetischen Raum“
24./25. Mai 2023: Workshop „Reichswehr und Technik. Deutsche Streitkräfte zwischen politischer Beschränkung und militärischer Erwartung 1918-1935“

FAQFrequently Asked Questions's

Häufig gestellte Fragen zum ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und dessen Arbeit:

Für allgemeine Anfragen zur Militärgeschichte haben wir die zentrale Ansprechstelle für militärhistorischen Rat. Verwenden Sie bitte die Mailadresse. Dienststellen der Bundeswehr können die Ansprechstelle telefonisch unter 0151/ 161378 16 erreichen.

Für Fragen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kontaktieren Sie bitte unsere Pressestelle. Sie ist telefonisch unter 0331/ 9714 400 zu erreichen.

Für Fragen zur Bibliothek können Sie sich per Mail oder telefonisch unter 0331/ 9714 490 an uns wenden.

Unsere Bücher können Sie bei Ihrem örtlichen Buchhändler oder über die einschlägigen Internetseiten bestellen. Bitte nutzen Sie in Zweifelsfällen die Seiten der Verlage.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unseren Fachbereich Publikationen: 

ZMSBwPublikationen@bundeswehr.org

Für Angehörige der Bundeswehr besteht bei einzelnen Publikationen die Möglichkeit diese über ihr örtliches Fachinformationszentrum oder ihre Vorschriftenstelle zu bestellen.

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften können Sie bequem mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Adresse:
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam

Parkplätze stehen zur Verfügung.

Die Dienststelle und ihre Einrichtungen und Gebäude sind aus Denkmalschutzgründen nicht vollständig barrierefrei.

200m vom Haupteingang entfernt ist die Straßenbahnhaltestelle „Potsdam, Kastanienallee/Zeppelinstraße“. 

Bitte wenden Sie sich an folgende Adressen:

Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes

Zweiter Weltkrieg - DRKDeutsches Rotes Kreuz-Suchdienst

Bundesarchiv, Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg) 

Bundesarchiv Internet - Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945

 

Bitte wenden Sie sich an:

Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs in Freiburg/Breisgau 

Archivfachlicher Dienst:
Telefon: 0761 47817 864
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de

Bundesarchiv Internet - Freiburg (Abt. Militärarchiv)

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