Forschung, Erfahrung und Kooperation: Japanische Delegation zu Gast
- Datum:
- Ort:
- Potsdam
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Im Rahmen des bilateralen Jahresprogrammes besuchte in diesem Monat eine Delegation der japanischen Streitkräfte das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam und das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden.
Office Call im Dienstzimmer des Kommandeurs: Dr. Frank Reichherzer, Oberst Dr. Sven Lange, Oberst Dr. Fumiyuki Kobashi, Dr. Nobuyoshi Ito und Dr. Frank Kaeser (v.l.n.r.).
Bundeswehr/Sebastian WenzelIm Rahmen des Besuches vertieften Gastgeber wie Gäste ihre bisherige Verbindungen und beabsichtigen diese in Zukunft auszubauen. Um der japanischen Delegation des Verteidigungsministeriums einen Einblick in die Forschungsarbeit des ZMSBw zu geben, nahmen japanische und deutsche Wissenschaftler am Workshop „Shaping and Maintaining World Order in Contested Times - Perspectives from the cold war and beyond“ teil.
Die Fach- und Expertengespräche, aber auch der Erfahrungsaustausch lagen im Schwerpunkt der Geschichte von Bündnissystemen für eine stabile Weltordnung.
Im Dresdener Militärhistorischen Museum der Bundeswehr wurde die japanischen Delegation durch die Sonderausstellung „Overkill“ geführt. Die Sonderausstellung „Overkill: Militär.Technik.Kultur im Kalten Krieg“ zeigt die Entwicklung sowie den Wandel der zerstörerischen Technologien des Kalten Krieges und untersucht ihre Wirkung auf Militär, Gesellschaft und Kultur.
Das ZMSBw arbeitet seit Jahren mit anderen Forschungseinrichtungen auch ausländischer Streitkräfte zusammen. Tagungen, Workshops und Publikationen sind das Ergebnis dieser Kooperationen. Hier finden sie diejenigen Einrichtungen, mit denen das ZMSBw gemeinsame Projekte etabliert hat.
von ZMSBw Onlineredaktion