Regionale Ausstellung Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz
Humboldtstr. 100
29633 Munster
Das WIS ist eine Ressortforschungseinrichtung des BMVg. Das bedeutet, dass ein thematisches Spezialgebiet exklusiv erforscht und die Ergebnisse anschließend Bundeswehr und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Falle des WIS ist dies: Sicherheit und Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen, und zwar von Menschen, Geräten und ganzen Infrastrukturen.
Die im Jahr 2017 eröffnete Regionale Ausstellung präsentiert Geschichte, Forschungsalltag und Zukunft des Ansatzes „Forschen/Prüfen/Beraten“. In Video- und Audiobeiträgen kommen die Forschenden zu Wort und berichten über ihre vielschichtigen Tätigkeitsfelder. Fotographien und Strukturbilder verdeutlichen die verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereiche, die weltweit seltenen Fähigkeiten des WIS sowie Verzahnung der Einrichtung mit zivilen und militärischen Partnern, auch z.B. in der internationalen Abrüstungskontrolle von Chemie- und anderen Massenvernichtungswaffen.
Funktionsmodelle verdeutlichen ganz haptisch die Wirkweisen und konkrete persönliche Bedeutungen von Schutz für die Bundeswehrangehörigen und die Bevölkerung: beim Trinkwasser, der Atemluft oder der Hygiene. Geräte können angefasst und ausprobiert werden, Forschungsergebnisse und Erfindungen des WIS werden so erlebbar. Die Erkenntnisse werden in Werkstätten, Laboren und Großversuchsanlagen im Freien erzielt, woraus sich eine große Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten bietet, auf die die Ausstellung ebenfalls hinweist.
Handdesinfektion ist wichtig: Keimen mit Schwarzlicht auf der Spur
Bundeswehr
Regionale Ausstellung Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz
Humboldtstr. 100
29633 Munster
Regionale Ausstellung Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz
Im Rahmen der historischen und politischen Bildung sind nach Anmeldung Führungen möglich. Die Sammlung ist barrierefrei. Aufgrund der notwendigen militärischen Sicherheitsmaßnahmen werden zivile Besuchsgruppen begleitet.