Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr

Regionale Ausstellung "Die Bundeswehr in Hamburg" Landeskommando Hamburg

Regionale Ausstellung "Die Bundeswehr in Hamburg" Landeskommando Hamburg

Datum:
Ort:
Hamburg
Lesedauer:
2 MIN

Die Regionale Ausstellung „Die Bundeswehr in Hamburg“ versteht sich als Schaufenster der Bundeswehr in der Freien und Hansestadt insgesamt. Neben dem Landeskommando sind weitere Dienststellen vertreten, wie etwa das Bundeswehrkrankenhaus, das Truppendienstgericht, der Heimatschutzkompanie und auch ehemalige Verbände am Standort werden betrachtet.

Eingangsbereich mit Eingangstür und Zeitstrahl auf dem Fußboden

Im Eingangsbereich erfährt der Besucher eine Zeitreise von der Kapitulation bis zur Gründung deutscher Streitkräfte.

Bundeswehr/Enno Heidtmann

Die Regionale Ausstellung (RA) beim Landeskommando Hamburg befasst sich mit der gesamten Geschichte der Bundeswehr in Hamburg seit der Aufstellung der deutschen Streitkräfte 1955 und vermittelt die Aufgaben, Fähigkeiten und Geschichte der Bundeswehr in Hamburg. Die Ausstellung findet immer mit einer Führung statt und befindet sich in zehn Räumen auf 1.000 Quadratmeter. Sie ist nach Anmeldung öffentlich zugänglich. Die Zielgruppe, die durch die Ausstellung angesprochen wird, ist breit gefächert: Sowohl Bundeswehrangehörige in Uniform und zivil, als auch Reservistinnen und Reservisten zählen ebenso zu den Adressaten der Ausstellung wie die interessierte Öffentlichkeit, Institutionen der politischen Bildung und Vereine. Darüber hinaus können Schulen die Regionale Ausstellung - in Zusammenarbeit mit den Hamburger Jugendoffizieren - zur gesellschaftspolitischen Ausbildung ihrer Schülerschaft nutzen. 

Die Bundeswehr in Hamburg - Hand in Hand mit der Freien und Hansestadt: Das ist das Motto der gesamten Regionalen Ausstellung. Zu Beginn gehen wir auf die Ereignisse zwischen 1945 und 1955, dem Gründungsjahr der Bundeswehr, ein. Unter anderem werden die Himmeroder Denkschrift, die Gründung der NATO oder der Korea-Krieg erläutert, um die damalige Zeit besser zu verstehen. Durch eine kurze und anschauliche Darstellung wird dem Besucher ein Einblick in die Geschichte der früheren militärischen Einheiten, Verfahren und Liegenschaften in Hamburg gegeben.

Musterungsraum mit Schreibtisch, Liege, Schrank, Arzneikasten und Schreibmaschine

In den ehemaligen Sophienterrassen wurden die ersten freiwilligen Soldaten gemustert.

Bundeswehr/Enno Heidtmann

Für die Besucherinnen und Besucher besteht die Möglichkeit, in diesem Ausstellungsbereich gemustert und eingekleidet zu werden. Bis 1985 galt die Freie und Hansestadt Hamburg als zweitgrößte Garnisonsstadt der Bundesrepublik Deutschland. 

Erinnerungsstücke wie eine Vitrine und ein Zelt

Das 2003 aufgelöste Panzergrenadierbataillon 72 hat seine letzte Heimat in den Ausstellungsräumen.

Bundeswehr/Enno Heidtmann

Am Standort waren neben Grenadieren auch Pioniereinheiten, Artillerie, eine Logistikschule und weitere Einheiten stationiert. Anhand des Panzergrenadierbataillons 72 steht dieser Ausstellungsabschnitt stellvertretend für alle anderen ehemaligen Verbände in Hamburg. Die Ausstellung zeigt zwei lebensgroße Dioramen. Darüber hinaus sind in Holz gebundene Chroniken und viele weitere Unikate ausgestellt.

blauer Teppich mit weißer Schrift mit Eid der deutschen Soldatinnen und Soldaten

Der Ausgangsbereich bietet mit dem §9 des Soldatengesetztes das Potential, über den Stellenwert des Eides/ Gelöbnisses zu sprechen.

Bundeswehr/Enno Heidtmann

Im abschließenden Ausstellungsbereich ist der Eid der deutschen Soldatinnen und Soldaten auf einem großformatigen Teppich abgedruckt. Es geht in diesem Bereich um die Themen Motivation, Kameradschaft und rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch um das Gedenken an gefallene Kameraden aus Hamburg. Zum Start der Regionalen Ausstellung wird - zunächst zeitlich begrenzt - eine Sonderausstellung zum Thema PTBSPosttraumatische Belastungsstörung zu sehen sein.

Einblicke in die Ausstellung

Anreise

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Kontakt

Besuch

Die Besucher werden nach Absprache per Telefon bzw. per Mail auch am Wochenende individuell durch die Regionale Ausstellung geführt.

Maximale Gruppengröße 25 Personen.

Weiterführende Informationen