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Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr

Militärgeschichtliche Sammlung Gebirgsjägerbataillon 232

Historische Bildung

Die „Struber Jager“ des Gebirgsjägerbataillons 232 zeigen die Geschichte des Verbands im Rahmen der Entwicklung der Bundeswehr sowie seine Bewaffnung, Gliederung, Ausrüstung, Uniformierung und Einsätze.

Die 2016 eröffnete Militärgeschichtliche Sammlung des Gebirgsjägerbataillons 232 in Bischofswiesen stellt einen Teil der Militärgeschichte Deutschlands dar, vorrangig am Beispiel der hier stationierten “Struber Jager“. Sie erläutert die Aufgaben und die Entwicklung der Gebirgstruppe der Bundeswehr im historischen Kontext und trägt damit auch zur Traditionsbildung und -pflege bei.

Schild mit Aufschrift Militärgeschichtliche Sammlung Bischofswiesen und Logo Gebirgsjäger Bataillon
Bundeswehr/Daniel Schilling

Auftrag und Spezialfähigkeit der Gebirgsjäger ist seit ihren Anfängen der Kampf in lebensfeindlichem Terrain, im Hochgebirge, in arktischen Regionen oder der Wüste. Dies setzt eine besondere Anpassungsfähigkeit, Motivation und Resilienz angesichts dieser extremen klimatischen Bedingungen voraus, die auch die Ausstellung vermittelt. Mithilfe von Ausrüstungsgegenständen und Inszenierungen aus dem Truppenalltag wird die Geschichte des Verbandes und dieser Truppengattung nachgezeichnet, am Berg, im Sand, auf Schnee und Eis.

bemalte Kompanietrupp Spinde nach Verschönerungswettbewerb
Bundeswehr

Ein Großteil der Sammlung ist mittels Texten und Bildern, truppengattungsspezifischen Gerätschaften, Uniformen und Erinnerungsstücken gestaltet, aber auch Videoinstallationen und Zeitzeugenberichte erzählen von Hintergründen, Eindrücken und Erfahrungen. Insbesondere der Entwicklung der Ski- und Kletter-Ausrüstung für den Hochgebirgseinsatz kann mittels Original-Exponaten nachgespürt werden. Mit Informationstafeln und persönlichen Gegenstände aus den jüngsten Einsätzen wird die taktische und operative Rolle der Gebirgsjäger für die Bundeswehr und die deutsche Sicherheitspolitik eingeordnet. Dabei werden auch die internationalen Übungen berücksichtigt. Gemeinsam mit den verwandten Verbänden etwa aus den USAUnited States of America, Frankreich, Österreich und Norwegen erhalten sie die Einsatz- und Gefechtsbereitschaft des Bataillons. Diese wurde seit den 1990er-Jahren bereits in Somalia, Bosnien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Mali und der Mongolei unter Beweis gestellt.

Einblicke in die Ausstellung

Anreise

Der Namenszug des Bataillons umrahmt das runde Wappen, darin Himmel, der Berg Watzmann, Wiese, darauf golden die Zahl 232.

Militärgeschichtliche Sammlung Gebirgsjägerbataillon 232

Jägerkaserne
Gebirgsjägerstraße 26
83483 Bischofswiesen

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Kontakt

Besuch

Führungen finden nach vorheriger Anmeldung für Bundeswehrangehörige und zivile Gäste zu folgenden Öffnungszeiten statt:

Montag bis Donnerstag                 07:30 Uhr bis 11:30 Uhr und 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Freitag                                           07:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Die Sammlung liegt innerhalb eines militärischen Sicherheitsbereiches.

Weiterführende Informationen

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