ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr-Delegation in Pakistan
- Datum:
- Ort:
- Potsdam
- Lesedauer:
- 1 MIN
Auf Einladung des Militärattachés der Islamischen Republik Pakistan reiste eine Delegation des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) nach Pakistan. Ziel der Reise war das Army Institute of Military History (Institut des Heeres für Militärgeschichte, AIMH) in Rawalpindi.
Das Pakistan Monument ist das zentrale nationale Denkmal. Es symbolisiert die Einheit des pakistanischen Volkes. Eröffnet wurde es 2007.
Bundeswehr/Martin Hofbauer
Delegation des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr: Professor Dr. Searle, der pakistanische Begleitoffizier Oberstleutnant Maqsood und Oberst i. G. Dr. Hofbauer (von links)
Bundeswehr/Martin HofbauerDer Direktor des AIMH, Generalmajor a. D.außer Dienst Agha Masood Akram, stellte mit seinem Mitarbeiterteam das erst 2017 neu aufgestellte Institut mit seinen unterschiedlichen Bereichen und Abteilungen vor. Er führte die Delegation aus Potsdam, bestehend aus dem Leitenden Wissenschaftler, Professor Dr. Alaric Searle, und dem Leiter des Forschungsbereichs IV und kommissarischen Leiter des Forschungsbereichs III, Oberst i.G.im Generalstabsdienst Dr. Martin W. Hofbauer, durch das gesamte Institut. Das moderne Haus umfasst neben den eigentlichen Forschungsbereichen auch eine Bibliothek, ein Archiv, Vortragsräume sowie u.a. Möglichkeiten zur präventiven Konservierung von Archivgut oder Räumlichkeiten für Interviewaufnahmen. Mehrere Gespräche innerhalb und außerhalb des Instituts sowohl mit dem Direktor als auch den leitenden Historikern rundeten den Fachaustausch inhaltlich ab.
Das Armeemuseum in Rawalpindi
Bundeswehr/Martin HofbauerEin Besuch des nahegelegenen Armeemuseums stellte die museale Vermittlung der Militärgeschichte Pakistans vor. Die Führung galt vornehmlich der Zeit seit der Gründung Pakistans im Jahr 1947 sowie den Ereignissen der jüngsten Vergangenheit wie dem Krieg gegen den Terror.
Um einen geweiteten Blick auf die Geschichte und die Kultur Pakistans zu gewinnen standen weitere Besuche auf dem Programm, so das Heimat- und Völkerkundemuseum, das Pakistan Monument und die Faisal Moschee in der Hauptstadt Islamabad, das von deutschen evangelischen Christusträger-Schwestern geführte und betreute Leprakrankenhaus in Rawalpindi sowie das historische Taxila. Hier wurden in der historischen Hauptstadt des Reiches Gandhara Anfang der 1930er Jahren unter anderem die Fundamente eines buddhistischen Mönchsklosters sowie zahlreiche teils eindrucksvolle archäologische Funde aus der Zeit vom 5. vorchristlichen bis zum 5. nachchristlichen Jahrhunderts ausgegraben.
von Dr. Martin W. HofbauerDie Delegation des ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr besuchte in Pakistan Museeen, Sehenswürdigkeiten und soziale Einrichtungen.
Das offizielle Pakistan stellt sich traditionell und modern sowie zukunftsorientiert dar. Das Foto zeigt Ausstellungselemente zum Thema "Zukunftsvision".
Bundeswehr/Martin Hofbauer
Auf dem Vorplatz der Faisal Moschee, der größten Moschee Pakistans
Bundeswehr/Martin Hofbauer
Schwester Dr. Chris Schmotzer führt durch das Leprakrankenhaus in Rawalpindi, Pakistan. Neben ihr stehen Schwester Annette, Professor Dr. Searle vom ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr sowie weitere Personen des Krankenhauses und der Begleitung der Delegation.
Bundeswehr/Martin Hofbauer
Ausgrabungen von Taxila
Bundeswehr/Martin HofbauerInformationen zu Geschichte, Kultur und Sicherheitspolitik