Tunesien-Delegation zu Besuch
- Ort:
- Potsdam
- Lesedauer:
- 1 MIN
Im Rahmen des bilateralen Jahresprogrammes besuchte eine Delegation der tunesischen Streitkräfte das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw). Im Anschluss besuchen die beiden Offiziere das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden und Königstein.
Die tunesische Delegation mit Begleitung im Foyer der Villa Ingenheim
ZMSBwAuf den Empfang der tunesischen Delegation durch Kommandeur Oberst Dr. Lange folgte ein Vortrag über die Aufgaben und den Auftrag des ZMSBw. Anschließend führte die Delegation fachliche Gespräche mit Dr. Peter Lieb aus dem Verteidigungsministerium über den Afrikafeldzug der Wehrmacht unter General Rommel und Oberst von Stauffenberg. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellte Dr. Magnus Pahl aus dem ZMSBw in einer Präsentation das Museums- und Sammlungswesen der Bundeswehr vor. Im Anschluss besuchten die tunesischen Offiziere die Bibliothek des ZMSBw: eine in Deutschland einzigartige Spezialsammlung militärhistorischer Fachliteratur. Ziel des tunesischen Besuches und der internationalen Kooperation ist es mehr über das jeweilige Verständnis für militärhistorisches Arbeiten zu erfahren. Dazu werden die Grundlagen der Zusammenarbeit für den Erfahrungsaustausch in den Bereichen der Militärgeschichte und des Museumswesen gelegt.
Das ZMSBw agiert im Museums- und Sammlungswesen der Bundeswehr als Aufsichtsbehörde. Von Potsdam aus wird das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden, mit seinen den Dependancen in Gatow und Königstein, geführt. Dazu übernimmt das ZMSBw die Funktionsaufsicht über die Sammlungen der Bundeswehr und steuert den gemeinsamen Museums- und Sammlungsverbund. Der Verbund der Museen und Sammlungen wird auf eine fachbezogene Ausbildung, sowie eine Einbindung in die politische und historische Bildung innerhalt der Traditionspflege der Bundeswehr ausgerichtet. Im Rahmen dieser Verantwortung werden auch die Verbundregelungen erstellt und fortgeschrieben.