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Villa Ingenheim und Ensemble

Tag des offenen Denkmals

ZMSBw Potsdam
bis

Am Sonntag, den 13. September 2026 findet der „Tag des offenen Denkmals“ in Potsdam statt. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr unterstützt Deutschlands größte Kulturveranstaltung der Denkmalpflege. 

Fabrikgebäude hinter Mottoschriftzug Netzwerk: Denkmal und Infrastruktur

Die Deutschen Stiftung Denkmalschutz gibt dieses Jahr das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ aus

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Die Villa Ingenheim wurde 1825 auf dem Gelände einer Ziegelei im italienischen Stil als Herrensitz erbaut. 1849 erwarb Gustav Graf von Ingenheim die Anlage. Er war ein Sohn König Friedrich Wilhelms II. von Preußen aus morganatischer Ehe. Der Kunstmäzen und -sammler wohnte dort mit seiner Frau und vier Kindern. Des Grafen ältester Sohn verkaufte die Villa 1894 an die Hohenzollern, die sie als repräsentatives Anwesen nutzten und zahlreiche Umbauten vornahmen. 

Die Schauseite der Villa war ursprünglich dem Wasser und die Wohnräume dem Garten zugewandt. Der Umbau von 1906 bis 1910 wertete die Straßenseite auf: durch eine von beiden Seiten befahrbare Rampe mit Balkon, ganz im Sinne des Autonarren Prinz Eitel Friedrich von Preußen, der von 1910 bis zu seinem Tod 1942 hier residierte.

Architektur und Nutzung im Wechsel

Villa Ingenheim, traditionsreiches Gebäude im Westen von Potsdam

Die Villa Ingenheim ist ein traditionsreiches Gebäude im Westen von Potsdam. Die Liegenschaft wird durch das ZMSBw genutzt.

Bundeswehr/Rott

Auf dem Gelände gab es neben dem klassizistischem Haupthaus zahlreiche Nebengebäude und -anlagen: etwa ein Gärtnerwohnhaus in »Bauernarchitektur« und weitere Dienerschaftshäuschen, ein Bootshaus mit norwegischem Stilakzent, ein Badehaus, einen Tennisplatz, einen großen Marstall nach englischem Vorbild mit Reithalle und Reitbahn, einen Eiskeller.

Von 1956 bis 1990 war auf dem Gelände das Militärgeschichtliche Institut der DDR untergebracht. 1993/94 übernahm das Militärgeschichtliche Forschungsamt den Standort. 2013 wurde es mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr zum Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) zusammengeführt.

Programm

UhrzeitAblauf
ab 10:00

Öffnung

10:00 – 15:00

Plakatausstellung 

„Was bleibt vom Hindukusch - Die Bundeswehr in Afghanistan von 2001-2021“
 

Publikationen des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
 

11:30

Führung 

13:30

Führung 

15:00

Ende

Anmeldung und Kontakt

Teilnehmende

Für alle Führungen ist eine Anmeldung notwendig. 

ZMSBwS3EinladungsMgmt@bundeswehr.org

Medienvertretende

Oberstleutnant Michael Gutzeit

Leiter der Informationsarbeit

Telefon: 0331 9714 400

ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

Weitere Informationen

Unsere Dienststelle und weitere Angebote in Potsdam finden Sie auch auf der Hauptseite Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

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Veranstaltungsort

Erreichbarkeit mit ÖPNV:
Haltestelle Kastanienallee/Zeppelinstr.

Villa Ingenheim, traditionsreiches Gebäude im Westen von Potsdam

Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam

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