Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Zeppelinstraße 127/128
14471 Potsdam
Am Sonntag, den 13. September 2026 findet der „Tag des offenen Denkmals“ in Potsdam statt. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr unterstützt Deutschlands größte Kulturveranstaltung der Denkmalpflege.
Die Deutschen Stiftung Denkmalschutz gibt dieses Jahr das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ aus
Deutsche Stiftung DenkmalschutzDie Villa Ingenheim wurde 1825 auf dem Gelände einer Ziegelei im italienischen Stil als Herrensitz erbaut. 1849 erwarb Gustav Graf von Ingenheim die Anlage. Er war ein Sohn König Friedrich Wilhelms II. von Preußen aus morganatischer Ehe. Der Kunstmäzen und -sammler wohnte dort mit seiner Frau und vier Kindern. Des Grafen ältester Sohn verkaufte die Villa 1894 an die Hohenzollern, die sie als repräsentatives Anwesen nutzten und zahlreiche Umbauten vornahmen.
Die Schauseite der Villa war ursprünglich dem Wasser und die Wohnräume dem Garten zugewandt. Der Umbau von 1906 bis 1910 wertete die Straßenseite auf: durch eine von beiden Seiten befahrbare Rampe mit Balkon, ganz im Sinne des Autonarren Prinz Eitel Friedrich von Preußen, der von 1910 bis zu seinem Tod 1942 hier residierte.
Die Villa Ingenheim ist ein traditionsreiches Gebäude im Westen von Potsdam. Die Liegenschaft wird durch das ZMSBw genutzt.
Bundeswehr/RottAuf dem Gelände gab es neben dem klassizistischem Haupthaus zahlreiche Nebengebäude und -anlagen: etwa ein Gärtnerwohnhaus in »Bauernarchitektur« und weitere Dienerschaftshäuschen, ein Bootshaus mit norwegischem Stilakzent, ein Badehaus, einen Tennisplatz, einen großen Marstall nach englischem Vorbild mit Reithalle und Reitbahn, einen Eiskeller.
Von 1956 bis 1990 war auf dem Gelände das Militärgeschichtliche Institut der DDR untergebracht. 1993/94 übernahm das Militärgeschichtliche Forschungsamt den Standort. 2013 wurde es mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr zum Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) zusammengeführt.
| Uhrzeit | Ablauf |
|---|---|
| ab 10:00 | Öffnung |
| 10:00 – 15:00 | Plakatausstellung „Was bleibt vom Hindukusch - Die Bundeswehr in Afghanistan von 2001-2021“ Publikationen des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr |
11:30 | Führung |
13:30 | Führung |
15:00 | Ende |
Teilnehmende
Für alle Führungen ist eine Anmeldung notwendig.
ZMSBwS3EinladungsMgmt@bundeswehr.org
Medienvertretende
Oberstleutnant Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Telefon: 0331 9714 400
ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org
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Erreichbarkeit mit ÖPNV:
Haltestelle Kastanienallee/Zeppelinstr.
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Zeppelinstraße 127/128
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